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Brexit

 

Ein abgekartetes Spiel?

 

Da wird eine Brexit-Kampagne vom Zaun gebrochen auf der Basis von Lügengeschichten, auf der einen Seite von Nigel Farage, der mit seiner rechtspopulisitischen UKIP Versprechungen mit größtmöglichem Tamtam unters Volk streut, wie etwa der Behauptung, man werde nach erfolgreicher Abstimmung die Gelder, die in den EU-Topf fließen, in das Gesundheitssystem umleiten. Bei den Tories bläst Boris Johnson, von dem bekannt ist, dass er es mit der Wahrheit auch nicht so genau nimmt, ins gleiche Horn (Zeit Online vom 01.07.16): "Er hatte seine Karriere als Journalist begonnen. Die Times feuerte ihn sehr bald wegen eines erfundenen und einem Oxford-Professor in den Mund geschobenen Zitates. Sein nächster Arbeitgeber, der Telegraph, schickte ihn nach Brüssel. Dort amüsierte er sich, indem er Geschichten über Normgrößen für Kondome und Auseinandersetzungen über Käsepolitik erfand, die ihm durch ihre Popularität in eurofeindlichen Kreisen "ein bizarres Machtgefühl" vermittelten, wie er ohne Zögern selbst zugab. "Ich schmiss Steine über den Gartenzaun und wartete auf das phantastische Klirren, das sie verursachten, wenn sie in England in ein Gewächshaus einschlugen."

Und was passierte nach gewonnener Brexit-Abstimmung? Am Morgen danach dämmerte den Briten allmählich, was da passiert war. Da haben doch tatsächlich die Wähler ein größtmögliches Chaos angerichtet, die auf die Lügenkampagne von UKIP und Tories, letzteren dürfte ja wohl kaum die wahre Natur von Boris Johnson entgangen sein, hereingefallen sind, unisono mit der Fraktion der frustrierten Protestwähler. Spontan formierte sich Widerstand gegen den Brexit, als die Tragweite der Abstimmung realisiert wurde, in der Hoffnung auf ein zweites Votum. Nun war oberstes Gebot, die aufkeimende Wut zu kanalisieren, um den Plan des Brexits in die Tat umsetzen zu können. Nehmen wir also die folgenden Schachzüge genauer unter die Lupe. Als erstes galt es nun, die schlimmsten Lügenmäuler, Nigel Farage und Boris Johnson, aus der unmittelbaren Schusslinie zu nehmen. Nigel Farage zieht sich, als ob es die selbstverständlichste Sache der Welt wäre, zurück und räumt gleichzeitig die dreckigste Lüge der Brexiter ab. Boris Johnson wiederum kandidiert nicht für den Vorsitz der Tories, für den er vorher als heißer Anwärter gehandelt wurde. Der nächste Winkelzug ist dann die Inthronisierung von Theresa May, die im Brexit-Spiel als Gegnerin des Austritts aufgetreten ist, somit als geeignet erscheint, die Wogen zu glätten; und mit Sprüchen aufwartet, die man nicht aus dem Lager der Tories gewöhnt ist, wie am vergangenen Montag in ihrer Bewerbungsrede als Premierministerin (Zeit Online vom 12.07.16): "Als Innenministerin Theresa May am Montagmorgen ihren Wahlkampf für die Nachfolge von Premierminister David Cameron eröffnete, konnte sie nicht ahnen, dass ihr das Amt nur zwei Tage später kampflos überreicht werden würde. In einer langen Rede ging die 59-Jährige auf die aus ihrer Sicht drängendsten Probleme des Landes ein: Sie sprach über die Wohnungsnot und über den Mangel an sozialer Gerechtigkeit. Sie forderte mehr Rechte für Arbeiter und Angestellte. Multinationale Konzerne sollten dazu gezwungen werden, Steuern zu zahlen; Schlupflöcher für Steuerflüchtlinge geschlossen werden."  - Typische Floskeln eben für links blinkende Rechtsabbieger. Es scheint sich also hinter dem Brexit mehr zu verbergen als nur eine durch populistische Hitzköpfe angezettelte Abstimmung, die leider, leider in die Hose gegangen ist.

Schauen wir also an dieser Stelle ein paar Jahre zurück, um den zugrunde liegenden Handlungsstrang freizulegen. So war bereits Margret Thatcher, eine Vertreterin des "Raubtierkapitalismus", zwar eine Fürsprecherin für den Verbleib Großbritanniens in der EU, allerdings lehnte sie eine Fiskal- und Wirtschaftsunion ab und war gegen den Euro. Eine politische Union kam überhaupt nicht infrage. Sie war davon überzeugt, dass Großbritannien besser daran täte, einen gewissen Abstand zur EU zu halten. Aber was könnte der Grund für die Wahrung einer gewissen Distanz sein, die nun letztendlich in den Austritt aus der EU gemündet ist?

Dabei ist ein grobe Darstellung der unterschiedlichen Kapitalimusmodelle hilfreich. Um nicht unnötige Verwirrung zu stiften, sollen an dieser Stelle lediglich die wesentlichen Unterschiede aufgezählt und auf Mischformen verzichtet werden, denn auch so werden die entscheidenden Unterschiede deutlich. Auf der einen Seite ist der "Raubtierkapitalismus", der gekennzeichnet ist durch die vorherrschende Unternehmsfinanzierung durch die Börse, sich an kurzfristiger Rendite orientiert, dem Staat minimale Regulationen zugesteht und nur gering ausgebaute Sozialsysteme vorsieht. Dieses Modell wird im angelsächsischen Raum bevorzugt und lässt sich zurückverfolgen bis auf Adam Smith, dessen Gedanken das Gerüst des Kapitalismus formen. Dem steht eine gemäßigte Variante gegenüber, deren Merkmale sich an folgenden Eckpunkten festmachen lassen: Eine vorherrschende Unternehmensfinanzierung durch Banken, langfristige Unternehmensentwicklung, dem Gemeinwohl verpflichtet, mit stark ausgebauten Sicherungssystemen und einem stärker regulierten Arbeitsmarkt, sowie ein stärkerer Einfluss von Gewerkschaften. Es ist in diesem Zusammenhang mehr als nur eine Randbemerkung, dass die Finanzkrise 2008, ausgelöst durch die Lehman-Pleite infolge einer geplatzten Immobilien-Finanzblase, auf das Konto des Raubtierkapitalismus geht, wo dann regelwidrig, der Staat soll ja seine Finger aus dem Spiel lassen, eben der geschmähte Staat genötigt wird, via Steuerzahler, die Schieflagen der an der Börse zockenden Banken zu begradigen. Frei nach dem Motto: "Gewinne werden privatisiert, Verluste sozialisiert." Hier ist wohl eine der Wurzeln für die Distanz Großbritanniens zur EU zu finden. Es ist der feste Wille den "Raubtierkapitalismus" am Leben zu erhalten; so passt ja auch die Ankündigung des britischen Finanzminister George Osborne, die Körperschaftssteuer seines Landes nach dem Brexit von derzeit 20 auf unter 15 Prozent zu senken, glänzend in die dargelegten Hintergründe.

Es scheint also im Kern darum zu gehen, nach welchem Muster die Wirtschaft zukünftig innerhalb der EU gestaltet wird. Ein zügelloser Raubtierkapitalismus, der mit Sicherheit in einen finalen Börsen-Crash mündet, oder einem Kapitalismus, dem enge Grenzen verordnet werden. Dabei sind die Vertreter der gemäßgten Variante zweifelsfrei auf dem Festland zu verorten, in unterschiedlicher Verdünnung selbstverständlich. Es liegt dem Brexit also der alte Streit zwischen zwei unterschiedlichen Auffassungen über die Ausgestaltung der Spielregeln für das Wirtschaftsgeflecht und sozialer Gesichtspunkte zugrunde. Da die Tories in ihrer Gesamtheit eigentlich nie etwas anderes im Sinn hatten, als eine von Regeln befreite Wirtschaft, liegt der Verdacht nahe, dass es sich beim Brexit um einen längerfristige Strategie handelt, um dem wilden Treiben an der Börse weiter keinen Einhalt zu gebieten zu müssen und soziale Aspekte weiterhin vernachlässigen zu können. Man wagt wohl kein zu großes Wort, dies ein abgekartetes Spiel zu nennen!

Volker Zorn (Quantologe) - July 2016

 

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23.07.17: Vereinigtes Königreich: London druckst um den Brexit herum ►GroßbritannienBrexit

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Flugdiscounter Ryanair beobachtet Londons chaotischen Start in die Verhandlungen mit der EU mit Sorge - und will im Fall eines harten Brexit 85 Maschinen aus Großbritannien abziehen.

18.07.17: Unrealistische Brexit-Erwartungen: Englands ewiger Wunsch nach der Extrawurst ►GroßbritannienEU

Die britischen Konservativen scheinen überzeugt: Die EU wird in den Brexit-Verhandlungen schon nachgeben. Warum glauben die das?

17.07.17: EU-Austritt: Die Brexit-Dämmerung ►GroßbritannienEU

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Brexit-Minister Davis spricht von einem Meilenstein: Die britische Regierung hat ein Gesetzeswerk vorgelegt, mit dem europäisches in britisches Recht umgewandelt wird - nur so lässt es sich nach dem Austritt ändern.

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Die britische Premierministerin Theresa May stellt heute ihr Wahlprogramm vor. Ein zentrales Ziel: Die Beschäftigung von Nicht-EU-Bürgern soll für Unternehmen unattraktiver werden.

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Die Briten sträuben sich gegen das geplante EU-Militärhauptquartier. Außenminister Johnson sagt, es gebe noch Probleme bei der Formulierung - doch in der EU vermuten viele einen anderen Grund.

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Der Wahlkampf-Sound des Boris Johnson ist zurück. Der britische Außenminister sieht im Streit um die Brexit-Kosten die EU im Nachteil: Großbritannien habe "sehr gute Argumente", Geld aus Brüssel zurückzufordern.

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Q. meint: Ein typischer rechtsdrehender Brunnenvergifter und professioneller Nebelkerzenwerfer.

04.05.17: Britische Medien zu EU-Streit: "Finger weg von unserer Wahl" ►GroßbritannienEU ►Medien ►Propaganda

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Jetzt wird es richtig ungemütlich: EU-Chefunterhändler Michel Barnier hat seine Linie für die Brexit-Verhandlungen mit der Regierung in London vorgestellt - und die verheißt für die Briten wenig Gutes.

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Die britische Wirtschaft hat stärker an Fahrt verloren als erwartet. Vor allem der Einzelhandel und der wichtige Dienstleistungssektor bremsen den Aufschwung.

27.04.17: Mahnung an London Merkel warnt Briten vor "Illusionen" beim Brexit ►Bundesregierung ►GroßbritannienTürkei

Vor dem Brexit-Gipfel der EU hat Kanzlerin Merkel eine deutliche Botschaft in Richtung London gesandt. Ein Drittstaat könne nicht besser gestellt werden als die Mitgliedsländer. Kritik äußerte sie auch an der Türkei.

21.04.17: Forderung vor Brexit Großbritannien soll Schulden begleichen - in Euro ►EU ►Großbritannien

Die EU-Kommission fordert, dass Großbritannien seine Schulden bei der EU begleicht - noch bevor das Land die Europäische Union verlässt. Angesichts der Kursschwankungen will man jedoch kein britisches Pfund.

19.04.17: Großbritannien: May begeht mit der Neuwahl eine unglaubliche Frechheit ►Großbritannien

Die britische Premierministerin ordnet ihrem eigenen Wohl sogar den Wahlkalender unter und riskiert damit die Einheit des Landes. Es zeugt vom niederschmetternden Zustand der britischen Parteien, dass sie mit ihrer Taktik durchkommt.

Q. meint: UKIP und Boris Johnson haben für die Tories die Drecksarbeit gemacht, das Lügengebäude rund um den Brexit gebaut. Jetzt ist eine günstige Gelegenheit, den momentanen Vorsprung der Tories in den Umfragen zu nutzen, um durch die Hintertür die Missetat vom Volk absegnen zu lassen.

18.04.17: Gefahr für die Weltwirtschaft: Währungsfonds warnt vor nationalen Egoismen ►IWF ►USARepublikanische_ParteiAfD ►Front National

Trump, Brexit und der Rechtspopulismus in Europa: Der Internationale Währungsfonds fürchtet nationale Alleingänge, die die Weltwirtschaft gefährden - auch wenn das Wachstum kurzfristig zulegen könnte.

18.04.17: Theresa May: Britische Premierministerin kündigt Neuwahl an ►Großbritannien

In Großbritannien soll am 8. Juni eine vorgezogene Neuwahl stattfinden. Für die Brexit-Verhandlungen sei ein geeintes Parlament notwendig, sagte Premierministerin May.

Q. meint: UKIP und Boris Johnson haben für die Tories die Drecksarbeit gemacht, das Lügengebäude rund um den Brexit gebaut. Jetzt ist eine günstige Gelegenheit, den momentanen Vorsprung der Tories in den Umfragen zu nutzen, um durch die Hintertür die Missetat vom Volk absegnen zu lassen.

13.04.17: Milliardengewinne: US-Großbanken profitieren von Brexit und Trump ►BankensystemUSARepublikanische_Partei

Die US-Großbanken haben im ersten Quartal Gewinne in Milliardenhöhe eingefahren. Bei JPMorgan und Citigroup stiegen die Profite sogar um einen zweistelligen Prozentsatz - dank der politischen Unsicherheit.

14.04.17: Boris Johnson: Der steile Absturz des Brexit-Helden ►Großbritannien

Als britischer Außenminister agiert Boris Johnson äußerst glücklos. Daheim wird er kritisiert, in der EU ist er isoliert. Selbst Premierministerin May geht auf Distanz.

10.04.17: Großbritannien: EU befürchtet Chaos bei hartem Brexit ►EU  ►Großbritannien

Zwei Jahre haben Großbritannien und die EU Zeit, sich auf einen Trennungsdeal zu einigen. Gelingt dies nicht, könnte das zu Chaos an Großbritanniens Grenzen führen, fürchtet offenbar die EU-Kommission.

04.04.17: Rede vor EU-Parlament: Steinmeier kritisiert Brexit  ►Bundespräsident EU

In seiner ersten größeren Auslandsrede als Bundespräsident hat Frank-Walter Steinmeier zur Verteidigung der EU aufgerufen. Den Brexit bezeichnete er indirekt als "unverantwortlich".

03.04.17: Gibraltar: Säbelrasseln am Rande Europas ►Spanien ►Großbritannien

Kaum ist der Brexit beschlossen, eskaliert der Streit um Gibraltar: Britische Politiker signalisieren, für die Souveränität der Halbinsel gar in den Krieg zu ziehen.

01.04.17: Mögliche Brexit-Folgen: Oettinger stimmt EU-Mitglieder auf höhere Beiträge ein ►EU

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31.03.17:  Brexit: Europa bleibt hart ►EU ►Großbritannien

Die EU will über den Austritt Großbritanniens anders verhandeln, als sich das Premierministerin May vorstellt. Auch auf ein Scheitern stellt sich Ratspräsident Tusk ein.

30.03.17: Brexit-Resolution: EU-Parlament droht Großbritannien mit Veto ►EU  ►Großbritannien

Das Europaparlament stellt harte Forderungen: Großbritannien soll seine Rechnungen bezahlen und nach dem Brexit schlechter gestellt sein als zuvor. Ansonsten werde man das Austrittsabkommen blockieren.

30.03.17:  EU-Ausstieg: In den Brexit-Verhandlungen bahnt sich der erste Clinch an ►EU  ►Großbritannien

Die EU will zunächst klären, welche finanziellen Verpflichtungen die Briten vor dem Austritt zu erfüllen haben. London betont eher die künftige Beziehung - in Brüssel reagiert man gereizt.

29.03.17: Brexit: Theresa May im Wunderland ►Großbritannien

Großbritanniens ökonomischer und sozialer Abstieg hat schon vor Jahrzehnten begonnen und ist allein hausgemacht. Der Brexit macht alles noch viel schlimmer.

29.03.17: Brexit : Was bisher geschah ►Großbritannien

Wäre der Brexit eine US-amerikanische TV-Serie, Sie hätten in der ersten Staffel einiges verpasst. Ein Rückblick und Ausblick auf den nächsten Teil des EU-Austritts

28.03.17: Brexit-Brief an EU: Mays Fünf-Fronten-Kampf beginntGroßbritannien

Großbritannien will am Mittwoch den Austritt aus der EU erklären. Damit beginnt für Premierministerin May ein Kampf an fünf Fronten, den sie kaum gewinnen kann.

28.03.17: Großbritannien verlässt die EU: Kommt ein Steuerkrieg mit den Briten? ►GroßbritannienSteuerpolitik
Am Mittwoch schickt Theresa May die Austrittserklärung der Briten nach Brüssel. Was bedeutet das für uns? Muss Deutschland künftig mehr zahlen? Und welche Rechte haben Deutsche auf der Insel künftig? Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Brexit.

24.03.17: Juncker warnt USA: Brexit-Euphorie kann zu Krieg führen ►EU  ►USARepublikanische_Partei ►Balkan

US-Präsident Trump solle aufhören, EU-Staaten zum Austritt zu ermuntern, sagt der EU-Kommissionspräsident. Sonst drohe der Zerfall der EU - und damit Krieg auf dem Balkan.

Q. meint: Da hat Jean-Claude Juncker wohl recht mit seiner Einschätzung. Ein Auseinanderfallen der EU gefährdet uns alle.

21.03.17: Brexit: Britische Industrie erwartet Auftragsboom ►GroßbritannienIndustrie

Der EU-Austritt Großbritanniens lässt die Industrie des Landes frohlocken. Die Produktionserwartungen liegen einer Umfrage zufolge auf dem höchsten Stand seit 22 Jahren. Aber auch die Sorgen steigen.

18.03.17: Schottland Sturgeon lockt Brexit-Gegner nach Schottland ►Schottland

Der Streit zwischen britischer Regierung und Schottland verschärft sich. Die schottische Regierungschefin Sturgeon ruft Brexit-Gegner zum Umzug auf.

18.03.17: Brexit: Bye-bye Britain ►Großbritannien

Sie wollte den Brexit nicht, jetzt führt sie ihr Land aus der Europäischen Union – die verblüffende Radikalität der Theresa May.

13.03.17: Großbritannien: Parlament verabschiedet Brexit-Gesetz ►Großbritannien

Beide Kammern des britischen Parlaments haben das Brexit-Gesetz verabschiedet. Nun kann Premierministerin Theresa May in Brüssel den EU-Austritt des Landes beantragen.

13.03.17: 13.03.17: Brexit: Schottland will neues Referendum über Unabhängigkeit ►Schottland

Die Schotten sollen noch vor Ende der Brexit-Verhandlung über ihre Unabhängigkeit von Großbritannien abstimmen. Regierungschefin Nicola Sturgeon will ihr Vorhaben bereits kommende Woche ins Parlament einbringen.

12.03.17: Boris Johnson über Brexit: "Kein Abkommen mit der EU wäre vollkommen okay" ►GroßbritannienEU

Wenn Großbritannien offiziell den Brexit erklärt, bleiben zwei Jahre, um mit der EU neue Abkommen zu schließen. Sonst drohen Zölle und Handelsschranken. Der britische Außenminister nimmt es gelassen.

10.03.17: Nach Brexit May lehnt EU-Milliardenforderungen ab ►Großbritannien

Die EU könnte Großbritannien eine Brexit-Rechnung von bis zu 60 Milliarden Euro stellen. Doch die britische Premierministerin May bekräftigt, man werde nach dem Ausstieg keine "gewaltigen Summen" an Brüssel überweisen.

08.03.17: Brexit-Vorbereitung: Großbritannien erhöht Steuern ►GroßbritannienSteuerpolitik

Alkohol und Tabak werden teurer, für Selbstständige steigen die Sozialabgaben: Die britische Regierung rüstet sich für den Brexit.

08.03.17: Brexit: In London ticken die Uhren lauter ►GroßbritannienEU

Beim Scheidungsfall Brexit müssen mehr als 100 000 Seiten gemeinsamer Vorschriften wieder auseinanderdividiert werden. Die Zeit drängt - und Brüsseler Beamte staunen über die Briten.

07.03.17: Schlappe für Premierministerin: Britisches Oberhaus düpiert May zum zweiten Mal ►Großbritannien

Die Lords stimmen für einen weiteren Zusatz zum Brexit-Gesetz: Das Parlament soll ein Vetorecht für das Ergebnis der anstehenden Verhandlungen mit der EU erhalten.

05.03.17: Druck auf Premier May Brexit-Befürworter fordern Bleiberecht für EU-BürgerGroßbritannien

In Großbritannien wächst das Unbehagen über die rigide Ausländerpolitik der Regierung. Selbst Brexit-Anhänger bei den Tories fordern eine Korrektur: EU-Bürgern müsse ein uneingeschränktes Bleiberecht zugestanden werden.

02.03.17: Brexit: Die Lords sind "not amused" ►Großbritannien

Nach der Niederlage für Premier May im Oberhaus wird es im Parlament ein Hin und Her geben. Der Streit ums Bleiberecht für EU-Bürger könnte den Brexit deutlich verzögern.

01.03.17: Niederlage für May: Lords schicken Brexit-Gesetz zurück ins Unterhaus ►Großbritannien

Die Mehrheit fordert mehr Sicherheit für britische EU-Bürger: Das Oberhaus hat die Brexit-Pläne von Premierministerin May wieder ins Unterhaus gegeben. Ihr Zeitplan könnte nun ins Stocken geraten.

28.02.17: John Major: Britischer Ex-Premier kritisiert Brexit-Rhetorik der RegierungGroßbritannien

John Major wirft Brexit-Befürwortern vor, unrealistische Erwartungen von einem Leben ohne EU zu erzeugen. Er fordert ein Ende der billigen Rhetorik bei den Gesprächen.

21.02.17: EU-Austritt: Immer mehr Briten fürchten die Brexit-Delle ►GroßbritannienGesellschaft

Terrorismus und Einwanderung, das waren bislang die größten Ängste der Briten. Seit dem Brexit-Votum hat sich das geändert, die Sorgen um die wirtschaftliche Lage sind sprunghaft gestiegen.

20.02.17: Brexit: Das Empire ist längst Geschichte ►Großbritannien

Der Blick verklärt, die Gedanken voller Nostalgie: Die Briten haben für den Brexit gestimmt, weil sie von alter Größe träumen. Am Ende zerstören sie so Großbritannien.

17.02.17: Britischer Ex-Premier Blair startet Kampagne gegen Brexit ►Großbritannien

Im März will Großbritanniens Premierministerin Theresa May den EU-Ausstieg beantragen. Einer ihrer Vorgänger ruft das Volk nun zum Widerstand gegen den Brexit auf: Tony Blair.

17.02.17: EU-Kommissionspräsident Juncker nennt Brexit-Zeitplan unrealistisch ►EU ►Großbritannien

Binnen zwei Jahren will Großbritannien die Europäische Union verlassen. EU-Kommissionspräsident Juncker bezeichnet das als unmöglich. Mehr als 20.000 britische Gesetze müssten geändert werden.

07.02.17: EU-Austritt: Schottisches Parlament stimmt gegen Brexit-Antrag ►Schottland

Die britische Regierung will im März den Brexit beantragen. Das schottische Parlament hat sich nun mit klarer Mehrheit dagegen gestellt.

06.02.17: Britische Gesundheitsreform: Ausländer sollen OPs vorab selbst bezahlen ►GroßbritannienGesundheitsreform ►Migrationspolitik

Ab April sollen Ausländer in Großbritannien Operationen, die nicht dringend notwendig sind, vorab selbst bezahlen. Kritiker der Maßnahme fürchten, dass dies die Schwächsten treffen wird.

03.02.17: Pläne von Trump und May: Wilder Westen in der Steuerpolitik ►USARepublikanische_Partei ►GroßbritannienSteuerpolitik ►Finanzkrise

Mit Donald Trump im Weißen Haus und den Briten auf dem Weg aus der EU deutet alles auf harte Konkurrenz für Deutschland hin. Wie genau sehen die Steuerpläne aus – und was heißt das für die Deutschen?

02.02.17: Großbritanniens Brexit-Plan Weißes Papier ►Großbritannien

Nach langem Zögern legt die britische Regierung einen Brexit-Plan vor. Doch das mit Spannung erwartete "White Paper" lässt Fragen offen. Die Opposition ist empört.

31.01.17: Großbritannien: "Letzten Endes sind wir Geiseln" ►Großbritannien

Die britische Regierung fordert EU-Ausländer auf, das Land zu verlassen – ohne eine rechtliche Grundlage. Offenbar will Theresa May so Druck auf die EU aufbauen.

30.01.17: Schwarze Liste: Briten bremsen Europas Kampf gegen Steueroasen ►GroßbritannienSteueroasen

Die EU will Steueroasen mit einer Schwarzen Liste bekämpfen, doch das Vorhaben stockt. Großbritannien und andere Länder stellen sich nach SPIEGEL-Informationen quer - nicht zuletzt wegen Donald Trump.

Q. meint: In der Aufrechterhaltung der Steuerosen dürfte die Hauptmotivation für den Brexit zu suchen und zu finden sein (siehe Erläuterung).

27.01.17: USA: May bei Trump: Britin, 60, sucht neuen Handelspartner ►USARepublikanische_Partei ►GroßbritannienBörse ►Wirtschaftswachstum

Wenn der Brexit kommt, braucht Großbritannien neue Partner und Abkommen. Premierministerin May muss Klinken putzen - und sich mitunter verbiegen: Jetzt wirbt sie um Donald Trump.

 Q. meint: Britin, 60, sucht keinen neuen Handelspartner, sondern die alte Achse Thatcher/Reagan feiert fröhliche Urständ mit dem gleichen Unfug wie in den Achtzigern. Durch Entfesselung der Banken soll ewiges Wachstum generiert werden, quasi ein "Perpetuum Mobile der Geldvermehrung". Dieses Prinzip funktioniert nicht und ist mit der "Lehmann-Pleite" 2008 nicht zum erstem Mal in der Geschichte krachend und kläglich gescheitert (Tulpenfieber, Schwarzer Freitag........). Unter diesem Gesichtspunkt scheint der Brexit der Auftakt zu einem weitaus größeren Spektakel gewesen zu sein (siehe Erläuterung). Die Folgen dieser Politik allerdings werden den Crash von 2008 um ein Vielfaches überragen.

27.01.17: Handel mit Amerika: Briten sichern EU Vertragstreue zu ►GroßbritannienEU

Schließen die Briten noch vor dem Brexit neue Handelsverträge - zum Beispiel mit den USA? In der Bundesregierung besteht genau diese Sorge. Finanzminister Hammond versucht zu beschwichtigen.

27.01.17: Donald Trump trifft Theresa May: "Der Brexit wird wunderbar für Ihr Land" ►USARepublikanische_Partei ►GroßbritannienBrexit

Er lobte den Brexit und bekannte sich zur Nato: Beim Antrittsbesuch der britischen Premierministerin Theresa May in Washington hat sich US-Präsident Donald Trump ungewohnt zahm präsentiert - mit einer wichtigen Ausnahme.

26.01.17: Trotz Brexit: Britische Wirtschaft wächst kräftig ►GroßbritannienWirtschaft

Ökonomen rechneten nach dem Brexit-Referendum mit einem Wirtschaftseinbruch in Großbritannien. Doch bisher steuert die britische Wirtschaft Großbritanniens nicht auf eine Rezession zu - im Gegenteil.

24.01.17: Supreme Court: May muss vor Brexit-Antrag Parlament fragen ►Großbritannien

Sie wollte den Brexit im Alleingang starten, doch das höchste britische Gericht hat anders entschieden: Premier May benötigt für den offiziellen Ausstiegsantrag die Zustimmung des Parlaments.

18.01.17: Abkehr vom EuGH: Nobelpreisträger Stiglitz kritisiert Mays Brexit-Plan ►GroßbritannienEuGH ►EU

Großbritannien will mit dem Brexit auch die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs verlassen. Nobelpreisträger Stiglitz findet das bedenklich. Donald Trump kritisiert er scharf - und warnt vor ähnlichen Entwicklungen in Europa.

17.01.17: Mays Brexit-Pläne: Ich will, ich will, ich will ►Großbritannien EU

Theresa May wollte nett und hart sein zu den europäischen Freunden. Doch ihre Brexit-Rede zeigt vor allem eins: Die britische Premierministerin ist realitätsblind.

17.01.17: Brexit: Wie May die EU das Fürchten lehren will ►GroßbritannienEU ►Steuerpolitik

Die britische Premierministerin kämpft für den harten Brexit. Und will trotzdem Zugang zum EU-Binnenmarkt. Wie das gehen soll? Mit Druck.

17.01.17: Brexit: Zehn Brexit-Folgen, die gewaltig nerven werden ►GroßbritannienEU

Teurer Fisch und teures Frankfurt: Kommt es wie von der Premierministerin angekündigt zum harten Brexit, kann das heftige Folgen für EU-Bürger und Briten haben.

17.01.17: Brexit-Plan der Premierministerin: Mays Wunschkonzert ►GroßbritannienEU

Theresa May hat im Poker mit der EU vorgelegt: Mit einem Zwölf-Punkte-Plan setzt die britische Regierungschefin die europäischen Partner unter Druck. Die Brexit-Rede in der Übersicht.

15.01.17: EU-Austritt: Großbritannien erwägt nach Brexit neues Wirtschaftsmodell ►Großbritannien ►Wirtschaftspolitik ►Steuerpolitik

Großbritanniens Premierministerin Theresa May will am kommenden Dienstag offenbar den harten Brexit verkünden. Damit wären die meisten Verbindungen zur EU gekappt. Ihr Finanzminister sinniert bereits über Alternativen.

Q. meint: Da liegt die Vermutung nahe, dass die Errichtung eines Steuerparadieses nicht eine Art Notwehr ist, sondern von Anfang an das Ziel war. Nigel Farage und UKIP waren daher in diesem Zusammenhang lediglich das Feigenblatt für die Tories und den Brexit, dessen eigentlicher Zweck die Aufrechterhaltung und Weiterführung des Raubtierkapitalismus ist, die erneute Entfesselung der Banken und damit das Anheizen eines Börsenbooms. Dass Donald Trump und seine kommende Regierung in dasselbe Horn blasen, ist wohl alles andere als ein Zufall.

13.01.17: Gewalt in Großbritannien: Insel des Hasses ►GroßbritannienFremdenfeindlichkeit

Großbritannien ist das Land mit den meisten Hassverbrechen in Europa. Die Leute sind dort aber gar nicht schlimmer als anderswo. Spielen Polizei und Staatsanwaltschaft ihr eigenes Spiel?

12.01.17: Brexit: Briten erwägen Sonderabgabe für EU-Arbeitnehmer ►GroßbritannienEU ►Arbeitsmarkt

Egal ob italienischer Informatiker oder deutscher Ingenieur: Unternehmen in Großbritannien, die qualifizierte Einwanderer aus der EU einstellen, könnten dafür nach dem Brexit zur Kasse gebeten werden.

12.01.17: Nach Brexit: Britische Banken verzichten auf vollen EU-Zugang ►GroßbritannienEU ►Bankensystem

Die britische Finanzbranche hat offenbar ihre Bemühungen aufgegeben, nach dem Brexit einen vollständigen Zugang zur EU zu behalten. Stattdessen streben die Banken und Versicherer nur eine Art Handelsvereinbarung an.

11.01.17: World Economic Forum: Trump und Brexit bedrohen die Weltwirtschaft ►Weltwirtschaft ►US-Wahl 2016Republikanische_Partei (USA)

Die Sicherheitsexperten des World Economic Forum sehen enorme Risiken auf die Welt zukommen. Auch die wachsende Ungleichheit sei eine Gefahr.

09.01.17: Britische Premierministerin: Mays Signal für einen harten Brexit ►Großbritannien

Großbritanniens Regierungschefin strebt einen harten Brexit an. Für eine klare Trennung ihres Landes von der EU will sie offenbar auch den freien Zugang zum Binnenmarkt opfern. Die Nachricht hat erste Folgen.

07.01.17: Großbtitannien: In der Echokammer ►GroßbritannienMedien ►Gesellschaft

Der Kampf zwischen Gegnern und Befürwortern des Brexit tobt auch unter den Medien. Das erschwert einen gesellschaftlichen Konsens und beschädigt die politische Kultur.

04.01.17: Kritik des britischen EU-Botschafters: Volle Breitseite ►Großbritannien

Für die britische Premierministerin ist der zornige Abschied ihres EU-Botschafters doppelt peinlich. Er zeigt: Regierung und Beamtenapparat sind nicht auf einer Linie - und Theresa May fehlt ein Brexit-Plan.

29.12.16: Trotz britischer Kinder: Niederländerin soll nach 24 Jahren Großbritannien verlassen ►Großbritannien

Die Niederländerin Monique Hawkins lebt mit ihrem britischen Mann in dessen Heimat. Aus Angst vor dem Brexit wollte sie die Staatsbürgerschaft beantragen - das hätte sie besser nicht getan.

26.12.16: Großbritannien: Der Brexit lahmt ►Großbritannien

Die britische Regierung will Ende März 2017 die Brexit-Verhandlungen starten. Doch Theresa May hat noch kein Konzept und das Parlament stellt sich quer.

18.12.16: Brexit: Gute Wirtschaftsprognosen für Großbritannien ►GroßbritannienWirtschaft

Ökonomen hatten nach dem Brexit-Votum eine Wirtschaftskrise prognostiziert. Doch bislang blieb der Crash aus. Die Wachstumsprognosen für 2017 sind sogar positiv.

16.12.16: Trotz Brexit: Briten blockieren Kampf gegen Steueroasen ►GroßbritannienSteueroasen ►Armut/Reichtum ►Finanzkrise

Europa will Steueroasen bekämpfen, doch ausgerechnet die Briten stellen sich quer. Nach SPIEGEL-Informationen wollen sie trotz Brexit den Vorsitz in einem entscheidenden EU-Gremium.

Q. meint: Die Beibehaltung der Steueroasen wird wohl die wahre Intention hinter dem Austritt Großbtianniens aus der EU sein.

16.12.16: Demokratie: Europa ist nicht länger sicher ►EU ►Demokratie ►Fake NewsUS-Wahl 2016BildungBildungspolitik ►Thesen ►Terrorismus

Alles kaputt: Nato, EU und auch der liberale Konsens. Die Pfeiler der europäischen Sicherheit sind unreparierbar beschädigt, und die Europäer wollen es nicht wahrhaben.

Q. meint: Bildung, Bildung, Bildung!!!! - "Bildung ist nicht nur ein Menschenrecht, sondern vielmehr das zentrale Menschenrecht. Somit gehört es zu

den größten und vordringlichsten Aufgaben der Menschheit, die "Ressource Bildung" allen Menschen zur Verfügung zu stellen." - Volker Zorn (Quantologe)

15.12.16: Brexit: Planlos bis Februar ►Großbritannien

Abgemilderter Brexit als Übergangslösung oder harter Schnitt? Die britische Regierung ist komplett zerstritten. Immerhin: Premier May will ihre Brexit-Pläne offenlegen.

09.12.16: Soziale Ungleichheit: Entschädigt die Verlierer der Globalisierung! ►Armut/Reichtum ►US-Wahl 2016Steuerpolitik ►Steuerflucht

Die Brexit-Befürworter und die Trump-Wähler sind zu Recht unzufrieden. Viele Länder tun zu wenig für den sozialen Ausgleich.

08.12.16: Brexit: Großbritanniens spektakulärste Gerichtsverhandlung seit Jahrzehnten ►Großbritannien

Das oberste Gericht ihrer Majestät tritt erstmals vollzählig an. Das zeigt, wie viel für die Briten beim Brexit auf dem Spiel steht. Sollte die Regierung unterliegen, will sie mit einem Gesetz weitermachen, das eine Zeile lang ist.

07.12.16: Britische Premiermisterin May: Der Brexit macht nur Ärger ►Großbritannien

Die eigenen Leute rebellieren, Brüssel macht Druck, vor Gericht droht die nächste Schlappe: Großbritanniens Premierministerin May schlingert mit ihrer Brexit-Strategie. Wie lange kann das gutgehen?

01.12.16: Verblüffende Volte: Brexit-Minister erwägt Zahlung für EU-Binnenmarktzugang ►GroßbritannienWirtschaft

Die britische Wirtschaft leidet bereits jetzt unter dem bevorstehenden Brexit. Nun macht der zuständige Minister für Großbritanniens EU-Austritt einen überraschenden Vorschlag.

30.11.16: Interview: "Wir erleben ein gefährliches Déjà-vu der 30er Jahre"  ►Populismus   ►US-Wahl 2016  ►Freihandelsabkommen

Ökonom Dennis Snower sieht die Welt auf dem Weg in einen Handelskrieg. Europa wäre ein gutes Vorbild, um das zu verhindern. Aber die EU hat eigene Probleme.

29.11.16: Spähoffensive in Großbritannien: Queen erteilt Lizenz zum großen Schnüffeln  ►Großbritannien  ►Datenschutz

Großbritannien verschärft seine Überwachung massiv: Die Provider des Landes werden bald die Online-Aktivität aller Bürger aufzeichnen. Kritiker warnen vor Diktaturmethoden.

28.11.16: Grossbritannien: London hofft auf Brexit-Hilfe aus Polen  ►Großbritannien  ►Polen

Premierministerin Theresa May umgarnt ihre Kollegin Szydlo mit mehr Truppen zum Schutz gegen Russland. Die britische Wirtschaft sorgt sich weiter um die Zukunft des Landes.

28.11.16: UK Independence Party: Der Mann, der Ukip aus der Sinnkrise führen soll  ►Großbritannien

Seit dem Brexit-Referendum ist unklar, wofür die britische Partei eigentlich steht. Der neue Vorsitzende Paul Nuttall will nun enttäuschte Labour-Wähler umwerben - mit Patriotismus.

24.11.16: Großbritannien: Schatzkanzler Hammond entzaubert die Brexit-Traumwelt  ►Großbritannien

Während die Brexit-Anhänger sich offenbar wünschen, das britische Empire wieder zu errichten, sagt der Finanzminister, was sich sonst kaum einer traut: Dass der EU-Austritt sehr schmerzhaft werden wird.

23.11.16: M. Streck "Last Call": Sonderangebot des Jahres 2016: Lügen im Dutzend  ►US-Wahl 2016  ►Republikanische Partei (USA)  ►Rechte GruppierungenPopulismusPropaganda

Das Jahr 2016 könnte als das große Jahr der Lüge in die Geschichte eingehen: Brexit, Breitbart, Trump. Gut - gelogen wurde schon immer, aber leider sind die Rechten mit ihrer Sprache und ihrer Faktenfreiheit stets im Vorteil.

22.11.16: Vermögen: Brexit kostet Briten zehn Prozent ihres Wohlstands   ►Großbritannien

Die Haushalte im Vereinigten Königreich haben seit dem Votum für den EU-Austritt 1,5 Billionen Dollar an Vermögen eingebüßt. Schuld ist vor allem das schwache Pfund.

21.11.16: Steuern für Konzerne: Der britische Steuerkrieg zieht die EU in den Brexit-Abgrund  ►Großbritannien  ►EU   ►Steuerpolitik

Donald Trump hat US-Konzernen 15 Prozent Steuern versprochen. Die britische Premierministerin May will nachziehen - mit fatalen Folgen für den Rest der Welt. Kommentar von Bastian Brinkmann

21.11.16: Brexit: Schäuble warnt Briten vor Steuerdumping  ►Bundesregierung  ►Großbritannien  ►Steuerpolitik

Großbritannien wappnet sich für den Brexit: Premierministerin Theresa May hat eine Senkung der Körperschaftsteuer angekündigt - um europäische Firmen anzulocken. Die Bundesregierung ist alarmiert.

21.11.16: Steuersenkung wegen Brexit: May will Konzerne radikal entlasten  ►GroßbritannienSteuerpolitik

Großbritannien wappnet sich für den Brexit: Premierministerin Theresa May hat eine Senkung der Körperschaftsteuer angekündigt - um europäische Firmen anzulocken.

19.11.16: Raus! Aber wie?: Die EU ringt um den Brexit  ►Großbritannien

Hinter den Kulissen wird heftig gerangelt. Doch langsam zeichnet sich ein Fahrplan für die Reise der Briten heraus aus der EU ab.

18.11.16: Großbritannien: Teures Erwachen nach dem Brexit   ►Großbritannien

Großbritannien spürt immer deutlicher, welche Folgen der EU-Austritt haben könnte. Mehr als 100 Milliarden Euro könnte er kosten. Doch die größte Sorge der Briten sind die USA.

17.11.16: Prosecco gegen Fisch & Chips: Boris Johnson blamiert sich mit Brexit-Plänen  ►Großbritannien

Der britische Außenminister will trotz Brexit vollen Zugang zum EU-Binnenmarkt. Die Italiener lockt er mit angeblichen Vorteilen für ihren Prosecco-Absatz. Euro-Gruppenchef Dijsselbloem findet die Forderungen "intellektuell unmöglich".

17.11.16: Brexit-Folgen: Großbritannien steuert auf Milliardenloch zu  ►Großbritannien

Kriselnde Wirtschaft, sinkende Steuereinnahmen: Laut "Financial Times" droht der britischen Regierung ein gigantisches Haushaltsloch von 116 Milliarden Euro. Schuld ist der Brexit.

13.11.16: US-Wahl: Trump empfängt Mr. Brexit in New York  ►US-Wahl 2016   ►Republikanische Partei (USA)Populismus

Die zwei ticken ähnlich. Bisher hatte Farage allerdings keinen besseren Ratschlag für den künftigen US-Präsidenten als: Fass die Premierministerin nicht an!

Q. meint: Gleich und gleich gesellt sich gern!

13.11.16: US-Präsidentenwahl: Ein guter Deal für Trump  ►US-Wahl 2016  ►Republikanische Partei (USA)

Bei der US-Wahl haben Republikaner und Demokraten Weiße mit niedrigem Einkommen gegen Weiße mit hohem Einkommen getauscht. Drei Erklärungsversuche, warum das möglich war.

07.11.16: Schwarze Liste: EU-Staaten streiten über Steueroasen  ►EU  ►Großbritannien  ►Steueroasen

Die EU will endlich eine eigene schwarze Liste von Steueroasen erstellen. Doch insbesondere die Briten blockieren das Vorhaben - sie sorgen offenbar schon für die Zeit nach dem Brexit vor.

07.11.16: Großbritannien: Europarat rügt britische Presse  ►Medien

Eine britische Zeitung hatte die für das Brexit-Parlamentsvotum zuständigen Richter als "Volksfeinde" bezeichnet. Der Europarat fürchtet um die Unabhängigkeit der Justiz.

06.11.16: Großbritannien: Labour-Partei stellt Bedingungen für den Brexit  ►Großbritannien

Die britische Opposition will dem Brexit-Antrag nur zustimmen, wenn Großbritannien seinen Zugang zum EU-Binnenmarkt behält. Premierministerin May ist "not amused".

03.11.16: Großbritannien: Was das Brexit-Urteil bedeutet  ►Großbritannien

Die britische Regierung muss das Parlament fragen, bevor sie in Verhandlungen mit der EU einsteigt. Welche Folgen hat das für den Brexit-Poker? Antworten auf die wichtigsten Fragen.

30.10.16: Goldman-Sachs-Prognose: Der Pfund-Absturz hat gerade erst begonnen  ►Wirtschaft

Der Absturz des Pfunds erfreut Börsianer: Trotz Brexit-Votum steigen die Kurse an der Londoner Börse. Eine Goldman-Sachs-Analyse zeigt, woran das liegt.

28.10.16: EU-Austritt: Tony Blair fordert zweites Brexit-Referendum

Der britische Ex-Premier Tony Blair hält den Austritt Großbritanniens aus der EU für katastrophal - und hat einen Vorschlag: Die Briten sollten einfach noch einmal abstimmen.

26.10.16: Theresa May: "Die wirtschaftlichen Argumente sind eindeutig"   ►Großbritannien

Einen Monat vor dem Referendum sprach die britische Premierministerin vor Bankern. Geleakte Protokolle zeigen: Theresa May war damals noch kein Brexit-Fan.

24.10.16: Brexit: Schottische Regierungschefin nennt Brexit-Treffen "tief frustrierend"  ►Schottland

Nach einem Termin mit der britischen Premierministerin Theresa May bekräftigt Nicola Sturgeon, Schottland wolle im EU-Binnenmarkt bleiben. Klappt das nicht, drohe die Abspaltung von Großbritannien.

24.10.16: Drohung mit Steuerdumping: Nicht die feine englische Art  ►Großbritannien  ►EU  ►Steuerpolitik  ►Neoliberalismus

Dann halbieren wir halt die Unternehmensteuer: Mit hartem Dumping könnte London die Brexit-Gespräche befeuern. Die EU-Partner sind besorgt. Meinen die Briten die Drohung wirklich ernst?

Q. meint: Grüße aus der Wiege des Raubtierkapitalismus!!

23.10.16: Brexit-Poker mit EU: Briten erwägen Steuerdumping  ►Großbritannien  EU  ►Steuerpolitik

Die britische Regierung rüstet sich für die Brexit-Verhandlungen mit der EU: Berater von Premierministerin Theresa May schlagen vor, Firmensteuern drastisch zu senken, berichtet die "Sunday Times.

18.10.16: Nach Brexit-Votum: Absturz des Pfunds reißt EU-Haushalt ins Minus  ►EU  ►Wirtschaft

Der EU-Haushalt darf kein Defizit aufweisen. Tut er aber. Mehrere hundert Millionen Euro beträgt das Minus mittlerweile. Grund ist der Absturz des britischen Pfunds.

18.10.16: Hassverbrechen in Großbritannien: "Sie waren wie wilde Tiere"  ►Großbritannien  ►Fremdenfeindlichkeit

In Harlow wurde ein Pole von Jugendlichen totgeprügelt. Das Motiv ist unklar, trotzdem gilt der Fall als schlimmstes Beispiel des Fremdenhasses nach dem Brexit-Votum.

16.10.16: Gefahren eines harten Brexit: Auf Kollisionskurs  ►EU  ►Wirtschaft

Beide Seiten geben sich unnachgiebig, Brüssel wie London. Die Aussicht auf einen harten Bruch zwischen Großbritannien und der EU macht allmählich die Börsen nervös. Zu Recht.

16.10.16: Großbritannien: Geheimer Artikel zeigt Boris Johnsons Brexit-Spiel  GroßbritannienLügengeschichten

Es ist ein entlarvendes Dokument des britischen Außenministers Boris Johnson: Der Kopf der Pro-Brexit-Kampagne listet in einem bisher geheimen Artikel Argumente für einen Verbleib in der EU auf - kurz bevor er die Seiten wechselte.

12.10.16: Brexit:  "Ein absolut dummes Schriftstück"

Die britische Regierung erwartet durch den Brexit einen Einbruch der Wirtschaft. Trotzdem weigert sie sich, den Bruch mit der EU aufzuweichen.

12.10.16: Brexit-Verhandlungen: Wirtschaftsverbände fordern harte Linie gegenüber Briten  ►Wirtschaft

Keine Milde für Großbritannien: Das ist die Haltung führender deutscher Wirtschaftsvertreter. Die Einheit der EU müsse geschützt werden - trotz möglicher kurzfristiger Verluste.

11.10.16: Regierungsbericht: "Harter Brexit" würde britische Wirtschaft stark bremsen  ►Großbritannien  ►Wirtschaft

Der Brexit könnte Großbritannien bis zu 9,5 Prozent an Wirtschaftsleistung kosten - das hat das Finanzministerium in London errechnet. Es hängt davon ab, wie stark das Land die Bande zur EU kappt.

10.10.16: Großbritannien: Abgeordnete fordern Parlamentsvotum vor "hartem Brexit"  ►Großbritannien

Premierministerin May treibt den Brexit voran, doch im Unterhaus formiert sich Widerstand: Prominente Abgeordnete fordern eine Abstimmung im Parlament über die künftige Beziehung zur EU.

07.10.16: Brexit: Finanzmärkte zittern um das PfundBörse

Der jüngste Absturz kann durch einen Tippfehler ausgelöst worden sein. Doch das ändert nichts an der großen Nervosität, die seit Tagen die britische Währung durchschüttelt.

05.10.16: Großbritannien: Großbritannien rutscht aus den Top 5 der Weltwirtschaft  ►Großbritannien  ►Wirtschaft

Brexit bis 2019 - diese Ankündigung von Premier Theresa May belastet die britische Wirtschaft. Die Franzosen ziehen im Ranking vorbei.

05.10.16: Studie: Brexit kostet Finanzbranche bis zu 38 Milliarden Pfund  ►Großbritannien  ►Bankensystem

Der Brexit rückt näher - und die Londoner Finanzbranche schlägt Alarm. Laut einer neuen Studie dürften die britischen Banken bis zu 38 Milliarden Euro Umsatz verlieren, wenn sie vom EU-Markt abgeschnitten würden.

02.10.16: Eu-Austritt: Britische Regierung will Brexit bis März starten

Die britischen Konservativen versammeln sich zum Parteitag. Unmittelbar vor dem Treffen skizziert Premierministerin Theresa May nun ihren Brexit-Zeitplan.

30.09.16: Großbritannien: Gewalt gegen Ausländer geht nicht mehr weg   ►Großbritannien  ►Fremdenfeindlichkeit

Seit dem Brexit-Votum häufen sich in Großbritannien Berichte über Angriffe auf Migranten. Zahlen der Polizei bestätigen: Es gibt tatsächlich mehr Gewalt. Sie trifft vor allem Osteuropäer.

Q, meint: Die Saat geht auf.

10.09.16: Brexit: Diese Scheidung wird teuer für Deutschland  ►Deutschland  ►Finanzpolitik

Der EU-Ausstieg Großbritanniens könnte Deutschland einiges kosten. Ein internes Papier aus dem Bundesfinanzministerium warnt nach SPIEGEL-Informationen vor Mehrbelastungen in Milliardenhöhe.

08.09.16: Breit: EU-Ratspräsident Tusk drängt May zur Eile  ►EU

"Der Ball liegt bei euch": EU-Ratschef Donald Tusk fordert in London, dass Großbritannien den Brexit endlich umsetzt. Doch Premierministerin Theresa May zeigt keine Eile.

08.09.16: Brexit: Europa meint es ernst beim Brexit  ►EU

Die EU macht in der Brexit-Krise eine ordentliche Figur. Ihre harte Haltung gegenüber den Briten ist der Vernunft geschuldet. Jetzt muss London für Klarheit sorgen.

06.09.16: Großbritannien: Brexit bedeutet maximale Unsicherheit

Nicht einmal Großbritanniens neue Premierministerin May kann sagen, wie der geplante EU-Ausstieg ablaufen soll. Sie hält sich alle Optionen offen und rückt von vielem ab, wofür die Brexit-Befürworter gestimmt hatten.

06.09.16: Brexit: Brexit-Minister will EU-Binnenmarkt verlassen EU

Um Einwanderung zu kontrollieren, will der britische Minister Davis den EU-Binnenmarkt verlassen, aber trotzdem handeln. Sein Druckmittel ist die deutsche Autoindustrie.

03.09.16: G20-Gipfel: Darüber streiten die Mächtigsten der Welt  ►G20  ►Klimawandel  ►Flüchtlingspolitik  ►Syrien  ►Ukraine-Krise  ►Wirtschaftswachstum

Im chinesischen Hangzhou startet am Sonntag der G20-Gipfel. Offiziell geht es um globales Wachstum, tatsächlich werden noch ganz andere Themen besprochen. Das Gipfel-ABC von Brexit bis Ukraine-Konflikt.

03.09.16: Brexit: Juncker stellt Großbritannien harte Bedingungen  ►EU

EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker will Großbritannien den Zugang zum Binnenmarkt nur gestatten, wenn das Land seine Grenzen für EU-Bürger offen lässt. Das EU-Parlament hat er dabei auf seiner Seite.

31.08.16: Brexit: Großbritannien sucht seine neue Weltrolle  ►Großbritannien

Beim ersten Treffen nach der Sommerpause hat das britische Kabinett beschlossen, den EU-Ausstieg ohne Parlamentsvotum voranzutreiben. Nicht nur das sorgt für Ärger.

27.08.16: Brexit: Den Briten laufen die Ärzte davon

Wegen des Brexit-Beschlusses verlassen viele Mediziner aus dem EU-Ausland Großbritannien. Es seien schon jetzt Versorgungslücken entstanden, warnt ein Klinikenverband.

18.08.16: Brexit: Der Kollaps bleibt vorerst aus  ►Wirtschaft

Im kommenden Jahr könnte die britische Wirtschaft in eine Rezession rutschen. Und als wäre das nicht genug, will Norwegen die Briten nicht in der Efta haben.

16.08.16: Großbritannien: Die negativen Folgen des Brexits  ►Wirtschaft

Die Briten bekommen den kommenden Brexit zu spüren: Die Preise steigen immer schneller, die britischen Arbeitnehmer werden vom Brexit wohl nicht profitieren.

13.08.16: Großbritannien: London will EU-Subventionen nach Brexit voll ersetzen

Wenn die Briten die EU verlassen, wird es teuer. Subventionen aus Brüssel gibt es dann nicht mehr. Finanzminister Hammond will deshalb die fehlenden Mittel ersetzen: 5,2 Milliarden Euro im Jahr.

10.08.16: Studie zu Austritt: Brexit dürfte Deutschland besonders hart treffen   ►Deutschland  ►Wirtschaft

Exklusiv Deutschland exportiert viel, das schafft Abhängigkeiten. Der Brexit wird die Unternehmen hierzulande deshalb wohl sehr verunsichern - und bremsen.

05.08.16: Großbritannien: Vier Zeichen, dass der Brexit die britische Wirtschaft schwächen wird  ►Wirtschaft

Weniger neue Arbeitsplätze, fallende Immobilienpreise: Schon jetzt zeigen sich die Folgen des Brexit-Votums - und wecken Erinnerungen an Krisenzeiten.

04.08.16: Zinssenkung gegen Brexit-Krise: Große Geldflut, wenig Wirkmacht  ►Wirtschaft

Die britische Notenbank stemmt sich mit voller Kraft gegen eine drohende Rezession. Doch ihr Einfluss ist begrenzt. Nur ein entschiedenes Vorgehen der Regierung kann die Folgen des Brexits lindern.

02.08.16: Großbritannien: Britischer Bausektor schrumpft nach Brexit-Votum   ►Wirtschaft

Auch die Immobilienbranche droht einzubrechen. Erstmals werden Neubau-Wohnungen in London wieder billiger.

01.08.16: Großbritannen: Brexit trifft britische Wirtschaft stärker als befürchtet  ►Wirtschaft

Aktuelle Zahlen zeigen, dass der Brexit für Großbritannien verheerend sein könnte. Das niedrige Pfund verhindert, dass die Wirtschaft noch mehr leidet.

01.08.16: Europäische Sicherheitspolitik: Der Stärkste steigt aus  ►EU

Durch den Brexit verliert die EU einen zentralen Partner in der Außen- und Sicherheitspolitik. Ohne die Briten müssen sich die Europäer militärisch neu koordinieren.

31.07.16: Großbritannien: Rassisten fühlen sich durch Brexit-Votum bestärkt  ►Großbritannien   ►Rassismus

"Hau ab", "geh nach Hause": Seit dem Brexit-Referendum kommt es in Großbritannien vermehrt zu fremdenfeindlichen Attacken. Aktivisten haben die Angaben von Opfern ausgewertet - und sind schockiert.

30.07.16: Brexit: Schotten laut Umfrage gegen Unabhängigkeit  ►Schottland

Nach dem Brexit-Votum hatten viele Schotten ein Unabhängigkeitsreferendum gefordert. Jetzt lehnt die Mehrheit die Eigenständigkeit einer Umfrage zufolge ab.

22.07.16: Axt-Attentat: Flüchtlingshelfer werden nach Würzburg mit Hass-Mails überschüttet  ►Rechte Gruppierungen

Ihre Entgegnung: Die Gesellschaft zu teilen sei genau das, was radikale Organisationen wie der "Islamische Staat" erreichen wollen. Den Opfern geht es inzwischen besser.

22.07.16: Finanzen: IWF-Chefin besorgt über Unsicherheit durch Brexit  ►IWF

Der Währungsfonds (IWF) ist sehr besorgt über die Auswirkungen des geplanten britischen Ausstiegs aus der Europäischen Union auf die Weltwirtschaft. Die Ungewissheit müsse so schnell wie möglich beseitigt werden, sagte IWF-Chef Christine Lagarde.

17.07.16: Großbritannien: Übergriffe nach dem Brexit-Referendum "Viele Migranten werden bedroht"  ►Fremdenfeindlichkeit

Seit dem Brexit-Votum ist die Zahl ausländerfeindlicher und rassistischer Übergriffe in Großbritannien sprunghaft gestiegen. Alarmierte Bürger gehen nun auf die Straße.

17.07.16: Großbritannien Brexit-Minister Davis verweigert EU-Bürgern BleibegarantieConservative Party

Die neue britische Regierung lässt EU-Ausländer weiter im Unklaren über ihren Status. Brexit-Minister Davis will für kürzlich Hinzugezogene keine Bleibegarantie abgeben.

14.07.16: Großbritannien: "Ein sehr schlechtes Signal für den Austrittsprozess"  ►Conservative Party  ►KapitalismusBörse  ►Finanzkrise

Boris Johnson wird der neue britische Außenminister. Deutsche Politiker äußern sich skeptisch über die Personalie. Das US-Außenministerium gibt sich gelassen.

14.07.16: Theres May: Die Frau fürs Radikale  ►Conservative Party

Theresa May muss Großbritannien kitten. Sie hat schon einen Plan. Die Verlierer der Globalisierung könnten die Gewinner der neuen politischen Ordnung sein.

13.07.16: Theresa May und der Brexit: Merkels kühle Botschaft  ►Bundesregierung

Die befürchtete Hängepartie bleibt aus, Theresa May übernimmt die Macht in Großbritannien. Kanzlerin Merkel signalisiert, dass die designierte Premierministerin nicht mit Zugeständnissen rechnen darf.

09.07.16: Brexit: Britische Regierung lehnt zweites Referendum abConservative Party

Doch kein Exit vom Brexit: London hat eine Online-Petition zurückgewiesen, mit der mehr als vier Millionen Briten ein erneutes Referendum gefordert haben. Es handele sich um eine "einmalige Entscheidung einer ganzen Generation".

09.07.16: Großbritannien: Noch mehr Callcenter, noch weniger Industrie  ►Industrie  ►Wirtschaft

Mit Steuervorteilen will die britische Regierung Standortnachteile durch den Brexit ausgleichen. Doch der Industrie könnte das wenig nutzen. Sie fürchtet andere Kosten.

07.07.16: Brexit-Schock: Deutsche Unternehmen erwarten Exporteinbruch  ►Wirtschaft

Das EU-Austrittsvotum zeigt erste Effekte auf die deutsche Wirtschaft. Der Spitzenverband DIHK korrigiert seine Prognose: Er erwartet statt eines Zuwachses der Exporte einen Rückgang.

05.07.16: Brexit-Folgen: Börsenbeben für Europas schwache Banken  ►Brexit

Die Folgen des Brexit-Votums lassen Europas Banken wackeln. Italien feilt bereits an einem gigantischen Rettungsprogramm. Doch auch für die Deutsche Bank wird es zunehmend eng. Droht eine neue Krise?

05.07.16: Brexit: Das Schweigen der Engländer

Man konnte die Briten stets bewundern für ihre gehobene Kommunikationskultur, ihre konstruktive Streitlust. Doch nun erlebt das Land einen "communication breakdown".

05.07.16: Brexit: Der Brexit wurde herbeigeschrieben  ►Medien  ►Populismus

Das Gros der britischen Zeitungen hat über Jahre gegen die EU agitiert. Eine wichtige Rolle haben Rupert Murdoch und Ex-Brüssel-Korrespondent Boris Johnson gespielt.

Q. meint: Lügenpresse! Richtig rum betrachtet. Cui bono?

05.07.16: Großbritannien: Johnson will EU-Gegnerin als neue PremierministerinConservative Party

Er selbst will Premier Cameron nicht nachfolgen. Eine Favoritin hat Boris Johnson dennoch: Er plädiert für Andrea Leadsom, die harte Verhandlungen mit der EU verspricht.

04.07.16: Eu-Reformen: In die Brexit-Falle getappt  ►EU 

Politiker wie Schäuble fordern nach dem Votum der Briten grundlegende Änderungen der EU. Dabei sind für viele Missstände die Nationalstaaten verantwortlich.

04.07.16: Nach Brexit: Regierung will Großbritannien zum Steuerparadies machen  ►Conservative Party

Nach dem Brexit erwägen zahlreiche Firmen, das Land zu verlassen. Der britische Finanzminister steuert nun gegen und will die Steuern für Unternehmen drastisch senken.

Q. meint: Wird da etwa eine langfristige Strategie sichtbar? Der Brexit als Schachzug, eben um ein Steuerparadies zu kreieren, damit dem innerhalb der EU immer stärker werdenden Druck und Kampf gegen Steuerflucht ein Riegel vorgeschoben werden kann? Dazu würde auch der polternde Rückzug der "Marionetten" Farage und Johnson passen. Die wirbeln ordentlich Staub auf und bekommen die Wut derjenigen ab, die sich durch die ihnen zugeschriebene Lügenkampagne gelackmeiert fühlen. Während hinter den Kulissen die eigentlichen Drahtzieher, die konservativen Hüter der "Londoner City", in deren Windschatten am Turbokapitalismus weiterbasteln.

04.07.16: Britische Pläne: Brexit könnte Steuerdumping in Europa befeuern   ►Conservative Party  ►EU 

Als Reaktion auf den Brexit will Finanzminister Osborne die Steuern für Unternehmen deutlich senken. Mit solch einer Dumpingpolitik wären die Briten in Europa nicht allein - ein gefährliches Signal wäre sie dennoch.

04.07.16: Brexit-Folgen: Briten-Votum spaltet die Große Koalition  ►Bundesregierung  ►EU

Die Briten haben sich gegen die EU entschieden - das sorgt auch in Berlin für Streit innerhalb der Regierung. Die Kernfrage: Wie soll es weitergehen mit Europa?

02.07.16: Brexit: Die EU zerstört die europäische Idee  ►Brexit

Der Brexit war kein Votum gegen Europa, sondern gegen den Brüsseler Club, der sich der Demokratie entzieht. Neun Bausteine für ein neues Europa

Q. meint: Als ob Boris Johnson, Nigel Farage und ihre konservativ/rechts tickenden Spießgesellen keine auf Lügen und dumpfer Fremdenfeindlichkeit aufgebaute Kampagne geführt hätten.

02.07.16: Brexit-Irrsinn: Alles nur ein Spiel  ►Populismus  ►Conservative Party

Es ist die vielleicht größte Tragödie der britischen Politik, dass sie zum Privatduell von Boris Johnson und David Cameron verkam. Zwei Snobs, die sich eigentlich nur für sich selbst interessieren.

02.07.16: Boris Johnson: Großbritanniens verzogener SohnPopulismus

Dass Boris Johnson mit der Wahrheit und Verantwortung spielt, war bekannt. Das Chaos nach dem Brexit ist daher auch die Schuld derer, die ihn zu lange gewähren ließen.

01.07.16: Boris Johnson in der Kritik: "Mit dieser Schande muss er leben"  ►Conservative Party

Nach dem Brexit-Schock tobt bei den britischen Konservativen ein Machtkampf. Der große Buhmann: Boris Johnson. Ein prominenter Tory-Veteran sagt: "Er hat eine der größten Krisen der Moderne ausgelöst."

01.07.16: Tory-Kandidat: Der Brexit-Brutus  Conservative Party

Seine Kandidatur sorgt für Fassungslosigkeit: Tory-Politiker Michael Gove brüskiert seinen langjährigen Verbündeten Boris Johnson. Es ist nicht das erste Mal, dass der Schotte einem alten Freund in den Rücken fällt.

01.07.16: Brexit: Was hat diese Frau mit dem Brexit zu tun?  ►EU  ►Flüchtlingspolitik

Nichts. Und alles. Denn in Wahrheit haben die Briten über etwas Wichtigeres als den Austritt aus der EU abgestimmt.

30.06.16: Cameron-Nachfolge: Michael Gove - Mann für den ganz harten Brexit

Der Justizminister hat Boris Johnson erfolgreich aus dem Spiel gekickt. Wer dachte, trotz des Brexit-Votums werde alles halb so wild, der hat nicht mit Michael Gove gerechnet.

30.06.16: Cameron-Nachfolge: Boris Johnson will nicht britischer Premier werden  ►Rechte Gruppierungen  ►Populismus  ►Demokratie

Er war das Gesicht des Brexit-Wahlkampfs und galt als sicherer Kandidat für die Cameron-Nachfolge. Doch Boris Johnson traut sich überraschend nicht, sich als Premierminister zu bewerben.

Q. meint: Typisch Populisten mit nationalistischem Zungenschlag à la UKIP, FPÖ, AfD, FN etc. pp., wenn es ernst wird, zieht man sich zurück und den Schwanz ein. In diesem speziellen Fall gilt es gar, die von ihnen selbst eingebrockte Suppe auszulöffeln. Da hat doch dieser präpotente Hanswurst Boris Johnson geglaubt, sich mit seinen plumpen Brexit-Lügen in eine starke Position zu hieven, um den ebenfalls irrlichternden David Cameron aus dem Amt hebeln zu können. Und siehe da, ein Gutteil des Wahlvolks hat sich doch tatsächlich zu einem stark fremdenfeindlich eingefärbten "Denkzettel"-Wahlkampf hinreißen lassen. Jetzt, nachdem das Wahlvolk langsam aus dem nationalistischen Delirium erwacht, auch das Lügengebäude der Rechtspopulisten pünklich nach der Wahl zu realisieren beginnt, macht sich das Sprachrohr der Brexit-Bewegung aus dem Staub. Sollen doch andere die eingebrockte Suppe auslöffeln. Geht es noch schändlicher? Bleibt nur zu hoffen, dass weit über Großbritanniens Grenzen hinaus das Wahlvolk begreift, welch ruchloses und menschenverachtendes Spiel die Populisten rechter und linker Couleur mit ihnen treibt!

30.06.16: Großbritannien: Gibt es einen Exit vom Brexit?

Nicht nur in Europa, auch in Großbritannien hoffen viele, die Brexit-Entscheidung ließe sich noch mal umkehren. Fünf Szenarien, wie das gehen könnte

30.06.16: Schottland nach dem Brexit-Votum: "Lasst uns unsere Zukunft zurückholen"  ►Schottland

Erst kam der Schock, dann der Trotz. Die Mehrheit der Schotten will vom Brexit nichts wissen, die Unabhängigkeitsbewegung formiert sich neu.

30.06.16: Brexit-Votum: Helmut Kohl warnt vor Härte gegenüber Briten  ►CDU

Wie soll die EU nach dem Brexit-Votum mit Großbritannien umgehen? Altkanzler Helmut Kohl hält laut einem Medienbericht nichts von Hast und Härte.

29.06.16: Realitätscheck nach dem Brexit: Die Umfaller  ►Rechte Gruppierungen  ►Populismus  ►Demokratie

Der Brexit-Wahlkampf war geprägt von Lügen und falschen Versprechen. Nun räumen führende Leave-Politiker ihre wichtigsten Positionen. Drei Slogans - und was aus ihnen wurde.

Q. meint: Demokratie ist halt keine Spielwiese für naive Kindsköpfe, die von weltfremden Träumern erstritten und erkämpft wurde, sondern ein Platz für Erwachsene mit Verantwortungsbewusstsein.

29.06.16: Brexit: Diese Konzerne kehren Großbritannien womöglich den Rücken  ►Wirtschaft

Sie hatten gewarnt, jetzt machen sie Ernst: Nach dem Brexit-Votum wollen viele Konzerne Jobs von der Insel auf den Kontinent verlagern. Zwölf Beispiele in Bildern.

29.06.16: Brexit-Gipfel: EU lässt Cameron abblitzen  ►EU

Die britische Regierung hofft, vor dem EU-Austritt gute Konditionen herauszuhandeln. Doch die EU-Oberen zeigen sich streng.

28.06.16: Brexit: "Wir haben Euch raus gewählt!"Fremdenfeindlichkeit

Nach dem Brexit-Votum häufen sich in Großbritannien fremdenfeindliche Vorfälle und Anfeindungen. Betroffen sind vor allem Polen und Muslime.

28.06.16: Cameron beim Brexit-Gipfel: EU-Partner zeigen Härte  ►EU

Die EU-Regierungschefs bemühen sich in Brüssel um eine klare Botschaft an Großbritannien: Wer den Klub verlässt, verliert Privilegien.

28.06.16: Brexit-Antreiber Johnsen: Das Rumdrucksen des Tricksers  ►EU  ►Demokratie  ►Populismus  ►Rechte Gruppierungen

28.06.16: Cameron beim Brexit-Gipfel: EU-Partner zeigen Härte  ►EU

Die EU-Regierungschefs bemühen sich in Brüssel um eine klare Botschaft an Großbritannien: Wer den Klub verlässt, verliert Privilegien.

28.06.16: Brexit-Antreiber Johnsen: Das Rumdrucksen des Tricksers  ►EU  ►Demokratie  ►Populismus  ►Rechte Gruppierungen

Boris Johnson, das Gesicht der Brexit-Kampagne, entwickelt sich zum meist gehassten Mann der Insel - weil vielen Briten erst jetzt dämmert, was er ihnen da eingebrockt hat.

Q. meint: Brunnenvergifter: Das sind die Typen, die den Menschen suggerieren, dass wir von einer korrupten Clique ohne nennenswerte Ausnahme regiert werden, ausser selbsternannten Rebellen; dass kein wirklicher Unterschied zwischen den Parteien besteht, daher es keine Rolle spielt, wo man sein Kreuzchen in der Wahlkabine macht. Das sind die Typen, die den sozialen Fortschritt und vieles mehr blockieren durch Schüren von Politikverdrossenheit; die Menschen, denen durch das tägliche Hamsterrad die Zeit fehlt, einen tieferen Blick auf politische Geschehen zu werfen, die Sicht vernebeln. In Wirklichkeit sind das die Totengräber der Demokratie und des menschlichen Miteinanders. Allerhöchste Zeit, denen die rote Karte zu zeigen, hüben wie drüben, ob es nun links- oder rechtspopulistische Trickser sind. Weg mit den Karriereristen à la Johnson, die Politik als Vehikel lediglich für ihre eigene Karriere und Selbstbefriedigung benutzen, ohne ein Interesse am Gemeinwohl. Hin zu Politikern, die den Mut haben, unbequeme Entscheidungen zu treffen, da die Früchte ihres Tuns für die Allgemeinheit erst dann geerntet werden, wenn sie als Urheber an der Wahlurne dank der Brunnenvergifter dafür bereits ihren "Denkzettel" bekommen haben. In Großbritannien dämmert erst jetzt einer breiteren Masse, dass sie von UKIP & Co. hinters Licht geführt wurden. Warum dämmert das erst jetzt, nach der Wahl? Sicherlich, wer hätte wissen wollen, der hätte es wissen können. Aber ist es nicht Aufgabe der Medien, sogar deren oberste Pflicht, dafür zu sorgen, dass auch die letzte Schlafhaube mitbekommt, was das Kreuz auf dem Wahlzettel in der Praxis bedeutet? Oder sind auch da teilweise reine Karrieristen oder Brunnenvergifter am Werk? Und welche unrühmliche Rolle auch diesseits des Kanals spielen die Moderatoren, die gerade in Talk-Shows durch gezieltes Nachfragen die Brunnenvergifter entlarven und an den Pranger stellen könnten? Glauben die wirklich, sie können auf Dauer so tun, als würde oberes Stammtischniveau ausreichen, um nicht in die Kritik zu geraten? Sollten sie das wirklich glauben, wäre wohl ein tiefer Blick ins Archiv ratsam. Es ist teilweise zutiefst beschämend, für wie naiv und dumm die Zuschauer von Anne Will & Co. da verkauft werden.

27.06.16: Die Folgen des Referendums: Boris Johnson hat den Brexit befördert - will ihn aber vielleicht gar nicht   ►EU

Langjährige Wegbegleiter Johnsons sind der Ansicht, dass ihm das Ergebnis des Volksentscheids gar nicht in den Kram passt. Was er jetzt plant.

Q. meint: Brunnenvergifter.

28.06.16: Brexit-Folgen: Britischer Finanzminister rechnet mit Steuererhöhungen  ►EU  ►Steuerpolitik

Die Briten müssen sich nach dem Brexit-Votum auf Steuererhöhungen einstellen. Finanzminister George Osborne kündigt einschneidende Schritte zur Sicherung der Finanzstabilität an.

27.06.16: Ärger in Berlin: Genossen halten Merkels Brexit-Kurs für "total blauäugig"  ►Bundesregierung  ►CDU  ►SPD EU

Die Sozialdemokraten verzweifeln an der Kanzlerin: Deren abwartende Haltung in der Brexit-Frage halten sie für "total blauäugig". Aber Angela Merkel diktiert den Kurs.

27.06.16: Brexit Gabriel fordert von Merkel mehr Druck auf Briten   ►Bundesregierung  ►SPD  ►EU

Die SPD macht in der Brexit-Frage Druck: Sie erwartet von Kanzlerin Merkel schnelle Verhandlungen mit Großbritannien zum EU-Ausritt. Parteichef Gabriel fordert Klarheit statt Taktiererei.

27.06.16: Brexit: Wut und Empörung sind die wichtigsten Waffen  ►EU  ►Demokratie  ►Populismus  ►Rechte Gruppierungen

Referenden sind bei Demagogen beliebt. Denn ihr Ausgang lässt sich durch Hasskampagnen beeinflussen. Mehr Demokratie kommt dabei nicht heraus.

Q. meint: Kinderkrankheit der Demokratie. Ursache sind Populisten, Wichtigtuer, Nebelkerzenwerfer und Brunnenvergifter von links und rechts. Wirksames Heilmittel dagegen ist Interesse am Weltgeschehen und Politik.

27.06.16: Volksentscheide: Das Brexit-Referendum war das falsche Mittel EU  ►Demokratie  ►Populismus  ►Rechte Gruppierungen

Komplexe nationale Fragen taugen nicht, um sie dem Volk zur Abstimmung vorzulegen. Viele Briten verstehen offenbar erst jetzt, welchen Willen sie da zum Ausdruck gebracht haben.

27.06.16: Brexit-Votum: Johnson spielt auf Zeit EU  ►Populismus  ►Rechte Gruppierungen

Nach dem Brexit-Votum berät Europa über die Folgen. Boris Johnson, der als nächster britischer Premier gehandelt wird, gibt sich gelassen. Sein Land habe keine Eile. Der Konservative verspricht weiter Privilegien - auch ohne EU.

Q. empfielt: Mach dich vom Acker, Boris, bevor die Menschen vollends begreifen, welch schändliches Spiel mit ihnen gespielt wurde.

26.06.16: Referendum-Wiederholung: Exit aus dem Brexit? Es gibt zwei HintertürenEU  ►Demokratie

Bleibt Großbritannien vielleicht doch in der EU? Die Petition für ein erneutes Referendum erhält gigantischen Zulauf - drei Millionen Briten haben bereits unterschrieben. Und es wäre nicht der einzige mögliche Ausweg.

Q. meint: Eine Lehrstunde in Sachen Demokratie. Jetzt erst scheinen viele in Großbritannien und das Geschehen rund um die Brexit-Abstimmung Boabachtende in anderen Ländern, zu begreifen, dass demokratische Wahlen keine Juxveranstaltungen sind, denen man getrost fernbleiben kann, da es eh wurscht ist, wo man sein Kreuzchen macht; oder per „Denkzettel“ mal die Sau rauszulassen, um Parteien zu wählen, die man eigentlich beschissen findet, wohl das naivste und allerdümmste Verhalten an der Wahlurne. Wenn die Folgen eines Brexits nicht so gravierend wären, auch auf Ebenen, die viele noch nicht auf dem Schirm haben, dann müsste Großbritannien mit aller Macht gezwungen werden, den Austritt schnellstmöglich zu vollziehen. Das würde dann allerdings bedeuten, dass es gerade die schmerzlich spüren würden, die sich von einem Brexit Vorteile verprochen haben („Nur die dümmsten Kälber.....“). Die Ironie dabei ist dann obendrein, dass gerade die Politiker, denen man gerade eine „Denkzettel“ verpassen wollte, diejenigen sind, die versuchen werden, den Brexit doch noch zu verhindern, zumindest aber die schlimmsten Folgen abzufedern.

26.06.16: Brexit-Boris: Was ist das für ein Kerl?  ►EU  ►Populismus

Wenn Boris Johnson (52) in diesen Tagen sein Haus im Norden Londons verlässt, ist das kaum zu überhören. Mit Buh-Rufen und Beschimpfungen reagieren viele Nachbarn und Passanten auf den Anführer der EU-Gegner.

26.06.16: Katerstimmung bei den Briten: auf #brexit folgt #bregret  ►EU  ►Populismus

Was haben wir nur getan? Viele Briten, die für den EU-Austritt gestimmt haben, bereuen nun ihre Entscheidung. Mehr als zwei Millionen Menschen fordern in einer Petition eine neue Abstimmung.

Höchste Zeit, den Populisten (UKIP, AfD, FN, FPÖ, Wilders, Trump und den ganzen Sch.....) die rote Karte zu zeigen, bevor sie aus ganz Europa und der Welt ein nicht mehr zu rettendes Tollhaus gemacht haben. Dazu gehört allerdings auch der Gedanke, dass nicht alle Politiker in diese Kategorie gehören. Eine Meinungsänderung in diesem Punkt fällt leider vielen Zeitgenossen schwer. Und ist es nicht seltsam, dass ausgerechnet diejenigen Menschen, die sich nicht für Politik interessieren, das übrigens auch immer gerene betonen, sich ganz sicher sind, dass alle Politiker korrupt sind und nur an die eigene Karriere denken; und dabei oftmals, falls sie überhaupt wählen gehen, eben den Populisten auf den Leim gehen, die suggerieren, dass man denen da oben einen "Denkzettel" verpassen müsse. Dabei scheint doch viel eher die Frage angebracht, wer ein Interesse daran hat, die Gesellschaft zu spalten und Politikverdrossenheit zu schüren? Eine "gerechtere Welt", das ist das was die überwiegende Mehrheit der Menschen wirklich will, haben die Populisten nicht im Sinn. In Großbritannien scheint diese Einsicht langsam zu reifen, vielleicht gerade noch rechtzeitig, um einen Totalschaden zu verhindern. Das ist die große Chance an dieser Abstimmung.

26.06.16: Brexit: Denn sie wissen nicht, was sie tun  ►EU  ►Populismus

Nach dem Brexit fluchen die jungen Briten auf die alten. Was hat sie getrieben, den EU-Austritt zu wählen? Engstirnigkeit? Nostalgie? Nein, die Sorgen gehen viel tiefer.

Q. meint: Die Unwissenden sind eine leichte Beute für Populisten.

26.06.16: Nach dem Brexit-Votum: Aufstieg und Fall der großen Vereinfacher  ►EU  ►Populismus  ►Rechte Gruppierungen

Die Populisten sind los, nicht nur in Großbritannien. Sie bringen den Westen Europas an den Rand des Scheiterns. Wie konnte es so weit kommen?

Q. fragt: Warum kommen die Medien erst jetzt vollends aus der Deckung, nachdem das Kind in den Brunnen gefallen ist, zumindest am Rand entlang balanciert? Nun sollte es im Umkehrschluss auch möglich sein, die andere Seite des politischen Spektrums zu beleuchten! - Im Klartext: Welche Parteien und/oder Gruppierungen/Personen sind nicht der Verlockung erlegen, die Populismuskarte zu ziehen? Horst Seehofer jedenfalls kommt einem da nicht zuallererst in den Sinn. 

25.06.16: Brexit-Triumphator: Der Mann, der Europa in die Krise stürzte  ►EU  ►Populismus  ►Rechte Gruppierungen

Er ist der große Gewinner in Großbritannien: Der Rechtspopulist Nigel Farage hat 25 Jahre auf den Brexit hingearbeitet. Wer ist der Mann, der sein Land aus der EU gedrängt hat?

25.06.16: Internationale Pressestimmen zum Brexit: "Europa unter deutscher Fuchtel"  ►EU  ►Medien

Die Briten verlassen Europa - und die Welt sucht nach Gründen. Jedes Land hat dabei seine eigene Sichtweise, wie ein Überblick über die europäischen Zeitungen zeigt.

24.06.16: Brexit: Johnsons Wahnwitz  ►EU

Boris Johnson ist Britanniens begnadetster Populist. Er verführte das Volk zum Brexit - und könnte dafür Premier werden. Darben werden diejenigen am meisten, die ihn unterstützten.

Q. meint: Nur die dümmsten Kälber........

24.06.16: Geld für Gesundheit statt für Brüssel: Farage distanziert sich von Millionenversprechen  ►EU

350 Millionen Pfund für die Gesundheit, statt Geld nach Brüssel zu schicken - damit lockten Brexit-Befürworter die Wähler. Jetzt aber bezeichnet Rechtspopulist Nigel Farage das als "Fehler".

 

Q. meint: Wer es jetzt nicht kapiert!!!!!!!!!!

24.06.16: Brexit: Johnsons Wahnwitz  ►EU

Boris Johnson ist Britanniens begnadetster Populist. Er verführte das Volk zum Brexit - und könnte dafür Premier werden. Darben werden diejenigen am meisten, die ihn unterstützten.

Q. meint: Nur die dümmsten Kälber........

24.06.16: Brexit-Ergebnis: Briten stimmen für EU-AusstiegEU

Jetzt steht es fest: Großbritannien stimmt für den Austritt aus der Europäischen Union. Bei dem Referendum haben sich 51,9 Prozent der Wähler für den Brexit entschieden.

24.06.16: Wirtschaftliche Folgen des Brexit: Das ist ein Erdbeben  ►EU  ►Börse  ►Wirtschaft

Stürzende Aktienkurse, überall Verluste: Nach der britischen Brexit-Entscheidung sind die ersten Reaktionen der Börse nur ein Vorgeschmack. Noch gefährlicher könnten die langfristigen Folgen sein.

24.06.16: Nach Briten-Referendum: SPD für Neugründung Europas  ►SPD  ►EU

Schonungslos analysieren SPD-Chef Gabriel und EU-Parlamentspräsident Schulz in einem Papier die Krise der EU. Zentrale Forderung ihres Zehn-Punkte-Plans: ein ökonomisches Schengen - und mehr Europa.

23.06.16: Abstimmung in Großbritannien: Falsch informiert, emotional verunsichert  ►EU  ►Populismus

Die Briten wurden in den letzten sechs Monaten mit politischem Getöse in zwei Lager gespalten. Können sie nach diesem Wahlkampf eine gut überlegte Entscheidung treffen?

23.06.16: Thatcher-Biograph: Charles Moore: Wie die Tories zu EU-Gegnern wurden  ►EU

Die britischen Tories waren einst eine proeuropäische Partei. Erst in der Spätphase der Thatcher-Ära änderten die Konservativen ihren Kurs. Der Biograf der Eisernen Lady erklärt, wie es dazu kam.

22.06.16: Brexit-Wahlkampf: Brexit-Wahlkampf Die 350-Millionen-Lüge  ►EU  ►Medien

Das Brexit-Lager in Großbritannien hat einen mächtigen Verbündeten: Mit dreisten Lügen schürt die Boulevardpresse die Empörung über die EU. Faktenchecker versuchen, die Mythen zu entzaubern.

20.06.16: Erstes britisches Europa-Referendum 1975: Nörgeln, drohen, Rabatte fordern - wie alles begann  ►EU

Die Briten und der Brexit - es ist kompliziert. War es auch 1975 schon, beim ersten Europa-Referendum. Gerade erst waren sie drin, da wollten sie schon wieder raus. Auch Helmut Schmidt mischte sich ein.

18.06.16: Referendum: IWF warnt eindringlich vor Brexit  ►IWF  ►EU 

Unter einem EU-Austritt würde vor allem Großbritannien selbst leiden, heißt es. Das Land könnte massiv an Wirtschaftskraft einbüßen und London seinen Status als europäisches Finanzzentrum verlieren.

17.06.16: Referendum: Brexit: Die Macht der lauten Lügen  ►Propaganda

Mit der Wahrheit nehmen es Brexit-Befürworter nicht so genau. Ihre aggressiven Parolen übertönen die leiseren EU-Freunde. Die Argumente der Kontrahenten im Vergleich

17.06.16: Großbritannien: Tod einer Idealistin  ►Terrorismus

Jo Cox kämpfte gegen den Brexit und für Flüchtlinge. Die 41-Jährige galt als überzeugte Aktivistin. Nun wurde die Labour-Abgeordnete auf offener Straße erschossen.

09.06.16: Brexit: Es wird superkompliziert  ►EU

Sollten die Briten tatsächlich für einen EU-Austritt votieren, steht das Land vor enormen Umwälzungen. Langwierige Reformen könnten die Wirtschaft über Jahre lähmen.

07.06.16: Brexit-Debatte in Cormwall: Danke fürs Geld. Und bye-bye  ►EU

Das britische Urlaubsparadies Cornwall hat Hunderte Millionen Euro von der EU bekommen. Trotz der Subventionen wollen viele hier den Brexit. Warum?

02.06.16: Nach dem Austritt: Wie die EU die Briten für den Brexit bestrafen würde  ►EU

Nach dem EU-Austritt ginge es Großbritannien besser - sagen die Brexit-Befürworter. Europapolitiker und Experten erwarten hingegen, dass Brüssel ein Exempel statuieren würde.

27.05.16: Gipfeltreffen: G7-Staaten warnen die Briten vor einem Brexit  ►G7

Ein Austritt Großbritanniens aus der EU würde die Weltwirtschaft gefährden, warnen die G7-Staatschefs. Sie wollen außerdem das Pariser Klimaabkommen noch dieses Jahr umsetzen – bevor es Donald Trump zerstören kann.

13.05.16: IWF-Chefin über Brexit-Folgen: "Sehr, sehr schlimm"  ►IWF

Der IWF warnt Großbritannien eindringlich vor einem möglichen EU-Austritt. Chefin Lagarde erwartet schlimme Auswirkungen auf die britische Wirtschaft - und nichts Gutes für den Finanzplatz London.

11.05.16: Studie: Brexit würde Finanzfirmen 21,5 Milliarden Euro kostenBankensystem

Unter den britischen Unternehmern steigt die Zahl der Brexit-Befürworter. Eine Studie zeigt jetzt, wie teuer der Austritt für die Finanzfirmen des Landes wäre. Die Autoren warnen vor einer Dekade der Unsicherheit.

10.05.16: Britische Unternehmer: Zahl der Brexit-Befürworter wächst  ►EU

Die britischen Wähler sind noch unentschieden, aber bei den Unternehmern wächst die Zustimmung zu einem Austritt aus der EU. Nur noch gut die Hälfte ist für einen Verbleib des Landes in der Union.

10.05.16: EU-Austritt: Norwegen warnt die Briten vor Brexit  ►Norwegen  ►EU

Die Skandinavier müssen sich an EU-Regeln halten und Beiträge zahlen - dürfen aber nichts mitentscheiden. Das gleiche Schicksal könnte auch Großbritannien drohen.

09.05.16: Möglicher EU-Austritt: Cameron warnt vor Kriegsgefahr durch Brexit

Sechs Wochen vor dem Brexit-Referendum verschärft Premier Cameron den Tonfall. Im Fall eines EU-Austritts sei Großbritanniens Sicherheit gefährdet, sogar neue Kriege könnten drohen.

12.04.16: Weltwirtschaft: IWF prognostiziert "schwere Schäden" durch Brexit  ►IWF  ►Weltwirtschaft

Der Internationale Währungsfonds warnt vor erheblichen wirtschaftlichen Folgen, sollte Großbritannien aus der EU austreten. Die Schäden wären nicht nur auf Europa beschränkt.

21.03.16:  Studie: Brexit würde Großbritannien 100 Milliarden Pfund kosten  ►EU

Ein Austritt aus der EU würde laut einer Studie massive finanzielle Schäden und Arbeitsplatzverluste nach sich ziehen. Auch der Finanzplatz London hätte zu leiden.

28.02.16: Brexit: Britischer Minister warnt vor wirtschaftlichem Niedergang  ►EU  ►Wirtschaft

Großbritanniens Europaminister schaltet sich mit einer drastischen Warnung in die Brexit-Debatte ein: Der Wirtschaft drohten ohne die EU ein Jahrzehnt ohne sichere Rahmenbedingungen - mit katastrophalen Folgen.

23.02.16: Großbritannien: Warum die Wirtschaft den Brexit fürchtet  ►Wirtschaft

Ende Juni stimmen die Briten darüber ab, ob ihr Land die EU verlässt. Schon jetzt zeigt sich, wie drastisch allein Worte die Märkte verunsichern können.

 

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