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Initiative Neue Globale Perspektive

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Die Seiten im Internetz für Wissenwoller. Für Menschen, die trotz oder gerade wegen der bedrückenden Weltlage nicht länger wegschauen wollen oder können.

 

Global Players

 

Artikel

 

26.06.17: Hedgefonds Third Point: Aggressiver Investor setzt Nestlé unter Druck ►Hedgefonds

Nestlé muss sich mit einem unbequemen Investor auseinandersetzen. Der Hedgefonds Third Point ist mit drei Milliarden Euro bei dem Lebensmittelkonzern eingestiegen - und verlangt strategische Veränderungen.

11.06.17: NGOs: Ohnmächtige Helfer gegen böse Konzerne? ►NGOs ►Konzerne

Dieses Image trifft nicht immer zu. Aktivisten haben sich einen Platz in Politik und Wirtschaft erkämpft - zum Ärger mancher Kritiker, die NGOs am liebsten verbieten würden. Essay von Silvia Liebrich

02.06.17: Wasser-Privatisierung: Nur 200 Dollar Entnahmegebühr – so saugt Nestlé eine Gegend trocken ►Privatisierung ►Kapitalismus ►Neoliberalismus

Wasser ist ein Mega-Geschäft. In Michigan zahlte Nestlé 200 Dollar für 500.000 Tonnen vom besten "Frühlingswasser" und macht daraus Millionen. Die Anwohner sind über den Wasser-Raubzug empört.

30.05.17: Umweltzerstörung: Glencore droht NGOs nach Kritik ►Umweltverschmutzung ►NGOsRohstoffe

Facing Finance und Misereor nehmen ihren Boykott-Aufruf gegen Glencore aus dem Netz. Der Rohstoff-Multi hatte mit einer Schadensersatzklage gedroht.

19.05.17: Zweifelhafte Praktiken: Wie deutsche Konzerne Malta als Geldparkhaus nutzen ►Malta ►SteuerfluchtGierschlunde, Raffkes ....

Ableger von Sixt und BASF teilen sich eine Klingel, Lufthansa hat 18 Tochterfirmen: EU-Mitglied Malta ist eine Oase für europäische Konzerne. Der SPIEGEL und das Recherchenetzwerk EIC enthüllen zweifelhafte Praktiken.

04.05.17: Amazon: Auf dem Weg zum Überall-Konzern

Amazon verkauft fast alles, was in Pakete passt - und beliefert seine Kunden immer häufiger selbst. Jetzt startet der US-Konzern auch noch den Lebensmittelversand Fresh. Wo sind die Grenzen des Online-Riesen?

01.05.17: Krieg in Syrien: Weltgrößter Zementkonzern soll Schutzgeld an IS gezahlt haben  ►SyrienIS ►Organisierte_Kriminalität

In Kriegsgebieten ist das Geschäft mit Zement so wichtig wie der Handel mit Öl und Waffen. Gegen den weltgrößten Hersteller wird nun aufgrund von Verstrickungen in Syrien ermittelt.

26.04.17: EU: "Wir brauchen einen europäischen Soli" ►EU ►Armut/Reichtum ►Global_Change

Die EU steckt in der Falle, auch wenn der Sieg von Macron Hoffnung gibt, sagt der Wissenschaftler Claus Offe. Im Interview entwirft er eine Vision für ein neues Europa.

24.04.17: Syrien: Schweizer Konzern zahlte Geld an Terrorgruppen - Chef tritt zurück ►SchweizSyrien ►Terrorismus

Der weltgrößte Zementhersteller LafargeHolcim bezahlte Terrorgruppen in Syrien, um Werke weiter betreiben zu können. Womöglich floss auch Geld an den "Islamischen Staat". Nun zieht der Konzernchef Konsequenzen.

20.04.17: Ominöse Andeutungen gegen Großinvestor: Brisanter Brief kostet Ex-Siemens-Chef den Posten ►Konzerne ►Hedgefonds

Der Abgang des ehemaligen Siemens-Chefs Klaus Kleinfeld beim US-Konzern Arconic wird zur Schlammschlacht. Es geht um den Vorwurf der Erpressung und angebliche Partyexzesse eines schillernden Großinvestors während der WM 2006.

20.04.17: Exxon: Exxon will Russland-Sanktionen umgehen  ►ÖlindustrieRussland

Der US-Ölkonzern hat offenbar Ausnahmen beantragt, um gemeinsam mit dem Staatsbetrieb Rosneft nach Rohstoffen zu bohren. Das weckt neue Zweifel an der Unabhängigkeit der Trump-Regierung.

12.04.17: Oxfam-Studie: US-Konzerne schaffen Billionen Dollar in Steueroasen ►USA  ►Republikanische_Partei Global Player ►Steueroasen ►Lobbyismus

US-Unternehmen schleusen immer größere Summen am Fiskus vorbei. Einer Studie zufolge haben die 50 größten Konzerne im Jahr 2015 1,6 Billionen Dollar in Steueroasen verschoben - und mehr in Lobbyarbeit investiert.

Q. meint: Die Klientel der Regierung Trump.

11.04.17: Werbung für Ankara: Anbiedern an Erdogans Türkei ►Türkei

Zahlreiche internationale Konzerne werben für den Wirtschaftsstandort Türkei. Mit ihrem Reklamefeldzug wollen sie vor allem eigene Investitionen retten. Das könnte in Zeiten höchster politischer Anspannung jedoch nach hinten losgehen.

16.03.17: Bodenschätze Geheimes Geschäft mit Kupfer ►Rohstoffe ►Menschenrechte ►Umweltverschmutzung

Firmen wie Aurubis drücken sich in Sachen Menschenrechte um Transparenz.

09.03.17: Jetzt auch Linde: Wie sich Konzerne in Dublin vor der Steuer drücken ►Irland ►Steuerflucht

Der neue Firmensitz von Linde und Praxair soll ausgerechnet in Irland liegen. Dort haben auch Apple und Facebook ihren europäischen Hauptsitz, um Europas Finanzämter zu umgehen.

05.03.17: Lebensmittelkonzerne: Bekommen Osteuropäer Nutella, Cola und Co. nur als Billig-Variante?Lebensmittel ►Betrug

Politiker und Verbraucherschützer schäumen: Angeblich sind Lebensmittel internationaler Hersteller in Osteuropa von minderer Qualität. Auf jeden Fall unterscheiden sich die Rezepturen.

28.01.17: Samsung: Die 36-Millionen-Dollar-Schmiergeld-Affäre ►Korruption ►Südkorea ►Organisierte_Kriminalität

Der Korruptionsfall beim Riesenkonzern Samsung geht weit über gewöhnliche Wirtschaftskriminalität hinaus. Ausläufer der Affäre reichen bis nach Deutschland.

26.01.17: Nigeria: Klage gegen Shell wegen Umweltverschmutzung abgewiesen ►Nigeria ►Ölindustrie ►Umweltverschmutzung

Wegen verunreinigter Böden und Gewässer hatten Tausende Nigerianer Shell verklagt. Das britische Gericht erklärte sich jetzt für nicht zuständig für den Fall.

17.01.17: Schutz der Weltmeere: Konzerne wollen weniger Plastik ►Plastikmüll ►Weltmeere

40 globale Konzerne haben vor dem Weltwirtschaftsforum in Davos dem Plastik in den Weltmeeren den Kampf angesagt. Können sie etwas ausrichten?

10.01.17: Nestlé, Unilever, Wal-Mart: So mächtig sind die Lebensmittelkonzerne ►Lebensmittel

Wer verkauft uns, was wir essen? Ein Lebensmittelatlas illustriert den enormen Einfluss von Firmen wie Wal-Mart oder Nestlé - und die damit verbundenen Gefahren.

08.12.16: Nach EU-Steuerermittlungen: McDonald's verlegt Auslandssitz ►GroßbritannienBrexit ►Steuerflucht

McDonald's zieht nach Einleitung von EU-Steuernachforschungen mit seiner internationalen Zentrale von Luxemburg nach Großbritannien. Die Fast-Food-Kette bezeichnete den Schritt als Teil einer Umstrukturierung.

Q. meint: Daher weht der Wind:

Ein abgekartetes Spiel?

Da wird eine Brexit-Kampagne vom Zaun gebrochen auf der Basis von Lügengeschichten, auf der einen Seite von Nigel Farage, der mit seiner rechtspopulisitischen UKIP Versprechungen mit größtmöglichem Tamtam unters Volk streut, wie etwa der Behauptung, man werde nach erfolgreicher Abstimmung die Gelder, die in den EU-Topf fließen, in das Gesundheitssystem umleiten. Bei den Tories bläst Boris Johnson, von dem bekannt ist, dass er es mit der Wahrheit auch nicht so genau nimmt, ins gleiche Horn (Zeit Online vom 01.07.16): "Er hatte seine Karriere als Journalist begonnen. Die Times feuerte ihn sehr bald wegen eines erfundenen und einem Oxford-Professor in den Mund geschobenen Zitates. Sein nächster Arbeitgeber, der Telegraph, schickte ihn nach Brüssel. Dort amüsierte er sich, indem er Geschichten über Normgrößen für Kondome und Auseinandersetzungen über Käsepolitik erfand, die ihm durch ihre Popularität in eurofeindlichen Kreisen "ein bizarres Machtgefühl" vermittelten, wie er ohne Zögern selbst zugab. "Ich schmiss Steine über den Gartenzaun und wartete auf das phantastische Klirren, das sie verursachten, wenn sie in England in ein Gewächshaus einschlugen."

Und was passierte nach gewonnener Brexit-Abstimmung? Am Morgen danach dämmerte den Briten allmählich, was da passiert war. Da haben doch tatsächlich die Wähler ein größtmögliches Chaos angerichtet, die auf die Lügenkampagne von UKIP und Tories, letzteren dürfte ja wohl kaum die wahre Natur von Boris Johnson entgangen sein, hereingefallen sind, unisono mit der Fraktion der frustrierten Protestwähler. Spontan formierte sich Widerstand gegen den Brexit, als die Tragweite der Abstimmung realisiert wurde, in der Hoffnung auf ein zweites Votum. Nun war oberstes Gebot, die aufkeimende Wut zu kanalisieren, um den Plan des Brexits in die Tat umsetzen zu können. Nehmen wir also die folgenden Schachzüge genauer unter die Lupe. Als erstes galt es nun, die schlimmsten Lügenmäuler, Nigel Farage und Boris Johnson, aus der unmittelbaren Schusslinie zu nehmen. Nigel Farage zieht sich, als ob es die selbstverständlichste Sache der Welt wäre, zurück und räumt gleichzeitig die dreckigste Lüge der Brexiter ab. Boris Johnson wiederum kandidiert nicht für den Vorsitz der Tories, für den er vorher als heißer Anwärter gehandelt wurde. Der nächste Winkelzug ist dann die Inthronisierung von Theresa May, die im Brexit-Spiel als Gegnerin des Austritts aufgetreten ist, somit als geeignet erscheint, die Wogen zu glätten; und mit Sprüchen aufwartet, die man nicht aus dem Lager der Tories gewöhnt ist, wie am vergangenen Montag in ihrer Bewerbungsrede als Premierministerin (Zeit Online vom 12.07.16): "Als Innenministerin Theresa May am Montagmorgen ihren Wahlkampf für die Nachfolge von Premierminister David Cameron eröffnete, konnte sie nicht ahnen, dass ihr das Amt nur zwei Tage später kampflos überreicht werden würde. In einer langen Rede ging die 59-Jährige auf die aus ihrer Sicht drängendsten Probleme des Landes ein: Sie sprach über die Wohnungsnot und über den Mangel an sozialer Gerechtigkeit. Sie forderte mehr Rechte für Arbeiter und Angestellte. Multinationale Konzerne sollten dazu gezwungen werden, Steuern zu zahlen; Schlupflöcher für Steuerflüchtlinge geschlossen werden."  - Typische Floskeln eben für links blinkende Rechtsabbieger. Es scheint sich also hinter dem Brexit mehr zu verbergen als nur eine durch populistische Hitzköpfe angezettelte Abstimmung, die leider, leider in die Hose gegangen ist.

Schauen wir also an dieser Stelle ein paar Jahre zurück, um den zugrunde liegenden Handlungsstrang freizulegen. So war bereits Margret Thatcher, eine Vertreterin des "Raubtierkapitalismus", zwar eine Fürsprecherin für den Verbleib Großbritanniens in der EU, allerdings lehnte sie eine Fiskal- und Wirtschaftsunion ab und war gegen den Euro. Eine politische Union kam überhaupt nicht infrage. Sie war davon überzeugt, dass Großbritannien besser daran täte, einen gewissen Abstand zur EU zu halten. Aber was könnte der Grund für die Wahrung einer gewissen Distanz sein, die nun letztendlich in den Austritt aus der EU gemündet ist?

Dabei ist ein grobe Darstellung der unterschiedlichen Kapitalimusmodelle hilfreich. Um nicht unnötige Verwirrung zu stiften, sollen an dieser Stelle lediglich die wesentlichen Unterschiede aufgezählt und auf Mischformen verzichtet werden, denn auch so werden die entscheidenden Unterschiede deutlich. Auf der einen Seite ist der "Raubtierkapitalismus", der gekennzeichnet ist durch die vorherrschende Unternehmsfinanzierung durch die Börse, sich an kurzfristiger Rendite orientiert, dem Staat minimale Regulationen zugesteht und nur gering ausgebaute Sozialsysteme vorsieht. Dieses Modell wird im angelsächsischen Raum bevorzugt und lässt sich zurückverfolgen bis auf Adam Smith, dessen Gedanken das Gerüst des Kapitalismus formen. Dem steht eine gemäßigte Variante gegenüber, deren Merkmale sich an folgenden Eckpunkten festmachen lassen: Eine vorherrschende Unternehmensfinanzierung durch Banken, langfristige Unternehmensentwicklung, dem Gemeinwohl verpflichtet, mit stark ausgebauten Sicherungssystemen und einem stärker regulierten Arbeitsmarkt, sowie ein stärkerer Einfluss von Gewerkschaften. Es ist in diesem Zusammenhang mehr als nur eine Randbemerkung, dass die Finanzkrise 2008, ausgelöst durch die Lehman-Pleite infolge einer geplatzten Immobilien-Finanzblase, auf das Konto des Raubtierkapitalismus geht, wo dann regelwidrig, der Staat soll ja seine Finger aus dem Spiel lassen, eben der geschmähte Staat genötigt wird, via Steuerzahler, die Schieflagen der an der Börse zockenden Banken zu begradigen. Frei nach dem Motto: "Gewinne werden privatisiert, Verluste sozialisiert." Hier ist wohl eine der Wurzeln für die Distanz Großbritanniens zur EU zu finden. Es ist der feste Wille den "Raubtierkaipitalismus" am Leben zu erhalten; so passt ja auch die Ankündigung des britischen Finanzminister George Osborne, die Körperschaftssteuer seines Landes nach dem Brexit von derzeit 20 auf unter 15 Prozent zu senken, glänzend in die dargelegten Hintergründe.

Es scheint also im Kern darum zu gehen, nach welchem Muster die Wirtschaft zukünftig innerhalb der EU gestaltet wird. Ein zügelloser Raubtierkapitalismus, der mit Sicherheit in einen finalen Börsen-Crash mündet, oder einem Kapitalismus, dem enge Grenzen verordnet werden. Dabei sind die Vertreter der gemäßgten Variante zweifelsfrei auf dem Festland zu verorten, in unterschiedlicher Verdünnung selbstverständlich. Es liegt dem Brexit also der alte Streit zwischen zwei unterschiedlichen Auffassungen über die Ausgestaltung der Spielregeln für das Wirtschaftsgeflecht und sozialer Gesichtspunkte zugrunde. Da die Tories in ihrer Gesamtheit eigentlich nie etwas anderes im Sinn hatten, als eine von Regeln befreite Wirtschaft, liegt der Verdacht nahe, dass es sich beim Brexit um einen längerfristige Strategie handelt, um dem wilden Treiben an der Börse weiter keinen Einhalt zu gebieten zu müssen und soziale Aspekte weiterhin vernachlässigen zu können. Man wagt wohl kein zu großes Wort, dies ein abgekartetes Spiel zu nennen!

Volker Zorn (Quantologe)

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Mit seinem neuen Übernahmeangebot für Monsanto hat Bayer offenbar Erfolg. Der US-Konzern hat nach Medienberichten den Verkauf besiegelt. Kaufpreis umgerechnet: rund 60 Milliarden Euro.

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Glyphosat, Genmais - der Agrarchemie-Riese Monsanto ist eines der umstrittensten Unternehmen der Welt. Nun sollen gleich zwei deutsche Konzerne seine Übernahme planen.

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Das schwedische Möbelhaus Ikea soll mit zahlreichen Tricks im großen Stil Steuern vermieden

22.01.16: Epa: Monsanto verliert im Patent-Streit   ►Epa  ►Gentechnik

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19.12.15:  Flucht: Klima: Wen das Wetter vertreibt  ►Klimawandel  ►Kapitalismus  ►Elend  ►Flüchtlingspolitik

200 Millionen? Eine Milliarde? Niemand kann wissen, wie viele Menschen vor dem Klimawandel fliehen werden. Aber man könnte die Betroffenen schon jetzt besser schützen.

11.12.15: Fusion von Dow und DuPont: Neuer US-Chemie-Riese verdrängt BASF als Nummer eins  ►Chemische Industrie

In den USA entsteht ein neuer Chemie-Gigant: Die Konzerne Dow Chemical und DuPont schließen sich zusammen. Ihr Wert wird den der BASF übertreffen: 130 Milliarden Dollar.

10.12.15: Sinkender Ölpreis: Schmierstoff der Weltkrisen   ►Weltordnung ►Ölindustrie  ►Kapitalismus  ►Elend

Der Ölpreis ist auf ein Rekordtief gestürzt, und er könnte noch Jahre dort verharren. Das ist höchst bedenklich. Denn es destabilisiert nicht nur die krisengeplagten Förderländer, sondern die ganze Welt.

Q. meint: Im selben Jahr, in dem der ernsthafte Versuch unternommen wird, durch eine Beendigung der Verbrennung von fossilen Energieträgern den CO2-Ausstoß zu begrenzen, stürzt der Ölpreis auf ein Rekordtief ab. Dafür gibt es weitere Gründe, die im Wirkungsbereich der politischen Lenkung der Weltlage liegen, aber eine gigantische PR-Aktion zugunsten fossiler Energieträger ist es allemal!

05.12.15: Mobbing-Klage gegen Nestlé: Unappetitliche Einblicke in einen Lebensmittelkonzern  ►Lebensmittel

Manager des Lebensmittel-Multis Nestlé müssen sich vor Gericht gegen Mobbingvorwürfe einer Ex-Managerin wehren. Der Prozess zeigt auch, wie schludrig bei dem Konzern bisweilen mit Lebensmitteln umgegangen wurde.

23.11.15: Fusion: Pfizer macht den Mega-Deal  ►Chemische Industrie

Die globale Pharma-Branche steht vor dem Fusion des Jahres. Um von der niedrigen irischen Körperschaftssteuer zu profitieren, will US-Gigant Pfizer für 160 Milliarden Dollar den kleineren Konkurrenten Allergan kaufen und den gemeinsamen Firmensitz nach Dublin verlegen.

08.10.15: Orangensaft: Bitter Orange  ►Brasilien  ►Sklaverei  ►Umweltverschmutzung

Heute schon einen O-Saft getrunken? Wahrscheinlich stammte der aus Brasilien. Das Problem: Die Arbeitsbedingungen dort sind miserabel und die Umweltstandards lasch.

05.10.15: Angriff auf Großkonzerne: OECD legt globale Regeln gegen Steuertricks vor  ►OECD  ►Steuerflucht

Starbucks, Apple, Amazon: Internationale Konzerne verschieben ihre Gewinne gerne dorthin, wo die Steuern am niedrigsten sind. Damit soll künftig Schluss sein: Mit einem 15-Punkte-Plan will die OECD dem Treiben ein Ende bereiten.

30.09.15: Klage gegen Nestlé & Co.: "Schokoriegel werden von Kindersklaven gemacht"  ►Nahrungsmittel  ►Sklaverei

Vor 15 Jahren enthüllte eine Dokumentation, wie sehr die Schokoladenindustrie von der Arbeit afrikanischer Kinder profitiert. Die Konzerne gelobten Besserung. Aber bis heute ist alles nur noch viel schlimmer geworden.

26.09.15: Nach 10, 30, 60 Minuten: Das macht ein Big Mac mit deinem Körper  ►Ernährung  ►Gesundheit

Der Blog „fastfoodmenuprices.com“ zeigt in einer Grafik, die derzeit tausendfach im Netz geteilt wird, welche Auswirkungen der Genuss von nur einem Big Mac (oder einem vergleichbaren Burger) auf unseren Körper hat.

21.09.15: #FragNestlé: Nestlé erntet Spott und Häme für Fragespiel auf Twitter  ►KapitalismusNahrungsmittel

Auf Konzerne, die sich in sozialen Netzwerken anbiedern, reagieren Nutzer besonders kritisch. Der Nahrungsmittelkonzern Nestlé hat eigens den Twitter-Hashtag #FragNestlé gekauft und erlebt jetzt einen Sturm hämischer Fragen - könnte aber trotzdem einen PR-Coup landen.

27.08.15: Blackrock: Der 4-Billionen-Dollar-Mann  ►Spekulation  ►Börse  ►Finanzkrise

17.08.15: Bericht über Amazon-Mitarbeit: Düsterer Blick ins Innere von Amazon  ►Arbeitswelt

08.07.15: Landwirtschaft: Monsanto plant Megaübernahme  ►Chemieindustrie  ►Lebensmittel

13.06.15: Amazon: Das Steuergeheimnis für Konzerne muss fallen  ►Steuerpolitik

24.05.15: Adidas: Vier Menschen gegen drei Streifen  ►Deutschland  ►Sklaverei

24.05.15: Internethändler: Amazon ändert Steuerstrategie radikal

24.06.14: Globaler Kapitalismus: 147 Konzerne kontrollieren die gesamte Weltwirtschaft  ►Globalisierung   ►Kapitalismus  ►Weltwirtschaft

Wie viele Globalisierungskritiker seit Jahren predigen, liegt heute die wahre Macht längst nicht mehr bei den Staaten sondern bei internationalen Großkonzernen. Mit ihren Milliardengewinnen kaufen sie jedes Jahr weitere Anteile anderer Unternehmen oder schlucken diese gleich komplett. Durch die Zukäufe bauen sie sich mit der Zeit ein gigantisches Firmenimperium auf.

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