INGLOP
Inhaltsverzeichnis
Aktuelles
Bundesregierung
Koalitionsverh. 2017
Ein offener Brief
Eins rauf mit Mappe!
Fernsehtipps
Finanzkrise
Hintergründe
Impressum
Kapitalismus
Klimawandel
Kontakt-Formular
Rüge für Lüge
Thesen
Umwelt
Wahre Worte
Wirtschaftswachstum

                                                                                                                                                                                                                                                                                      

 

 

 

Initiative Neue Globale Perspektive

INGLOP 

♦  Aktiv seit 2002  ♦  Online seit 2008  ♦

 

Die Seiten im Internetz für Wissenwoller. Für Menschen, die trotz oder gerade wegen der bedrückenden Weltlage nicht länger wegschauen wollen oder können.

 

 

Finanzkrise

 

Artikel zur Finanzkrise

 

 

"Es ist gut, dass die Leute unser Banken- und Geldsystem nicht verstehen, denn, wenn sie es täten, dann glaube ich, gäbe es noch eine Revolution vor morgen früh."

Henry Ford

 

 

Der Inhalt dieser Seite soll das Zitat von Henry Ford erläutern und seine weitreichende Bedeutung bis in die Gegenwart belegen. Die Dringlichkeit einer Abkehr vom Dogma des ewigen "Wirtschaftswachstums" belegen eindringlich die Seiten zur "Umwelt" und zum "Klimawandel". Der theoretische Hintergrund und ein Weg aus der tödlichen Wachstumsspriale soll auf der Seite "Kapitalismus" erarbeitet werden, die ganz dunkle Seite des Raubtierkapitalismus wird auf der Seite "Börse" vertieft.

 

"Jedes Ponzi- oder Schneeball-Schema hat ein Ende. Auch wenn es über Jahrhunderte gespielt wird."

Volker Zorn (Quantologe)

 

Erst wenn der letzte Baum gerodet,

der letzte Fluss vergiftet,

der letzte Fisch gefangen,

werdet ihr feststellen,

dass man Geld nicht essen kann.

 Weissagung der Cree

 

 

Dirk Müller erklärt bei Markus Lanz das globale Finanzsystem

 

 

Und so sieht die Wirklichkeit aus:

Bankster - Der Tanz der Geier

Mit der Regierungsübernahme Margaret Thatchers in Großbritannien 1979 und Ronald Reagans in den USA 1981 beginnt eine "neoliberale Revolution", den Kapitalismus zu verändern. Die Politik verzichtet zunehmend auf ihren regulierenden Einfluss zugunsten eines freien Spiels der wirtschaftlichen Kräfte. Damit verliert der Kapitalismus immer mehr seine sozialen Aspekte. Deregulierung lässt die Banken immer mächtiger werden, und aus dem Investitionskapitalismus wird ein hemmungsloser Spekulationskapitalismus. Überall werden neue Finanzinstrumente erfunden, deren Nutzen mehr als fragwürdig ist. Risiken werden kleingeredet, um die Bevölkerung zu beruhigen. Grenzenlose Verschuldung privater wie öffentlicher Haushalte wird zum Regelfall. Geschäftsbanken, Hedgefonds und Versicherungen gehen ungeahnte Risiken ein. Geld bewegt sich immer schneller rund um die Welt. Ob Rohstoffe, Immobilien oder undurchschaubar gewordene Finanzinstrumente -- die Spekulanten machen vor nichts halt, sofern Profit angesagt ist. Nichts kann sie aufhalten. Und dann platzen im Jahr 2007 zunächst in den USA die Immobilienkredite und eine weltweite Finanzkrise setzt ein, die bis heute nicht ausgestanden ist. Mit einem zweiteiligen Dokumentarfilm von Jean-Michel Meurice und Fabrizio Calvi zeichnet der Themenabend die dramatische Entwicklung der letzten Jahrzehnte nach.

 

 

 

Ein Akteur in der globalen Finanzkrise

 

 

Zur Einführung in das globale Ponzi-System

..und zwei Animationsfilme zur wundersamen Geldvermehrung (sehr zu empfehlen)...

 

 

 

...und zur Vertiefung...

 

 

 

Zur vorläufigen Abrundung

 

 

 

 

 

Hier ein Beispiel für den Schuldenberg

 

So hoch türmen sich die Schulden der USA

 

 

Nun zum Börsengeschehen:

 

Kurz erklärt: Was sind eigentlich Spekulationsblasen?

 Dokumentation zum ersten gut belegten Börsencrash in der Geschichte

 

Tulpenfieber

 


 

Das im Prinzip gleiche Spiel 300 Jahre später

 

Der schwarze Freitag

Dokumentarspiel zum Börsencrash 1929

 

 

 

Die Auswirkungen des Börsengeschehens

 

Nun eine Dokumentation, wie die Weltwirtschaftskrise der 30er Jahre einen blühenden Ort in den Abgrund riss und was die Nachwelt daraus lernen kann.

 

Die Arbeitslosen von Marienthal

 

Wie die Weltwirtschaftskrise der 30er Jahre einen blühenden Ort in den Abgrund riss … und was die Nachwelt daraus lernen kann
Ein Film von Günter Kaindlstorfer
Im Frühsommer 1933 erschien im Leipziger Verlag S. Hirzel eine bahnbrechende Studie: »Die Arbeitslosen von Marienthal«. Sechs Wochen lang hatten fünfzehn junge Forscherinnen und Forscher aus dem Umfeld des »Roten Wien« in der Arbeitersiedlung Marienthal – dreißig Bahnminuten südlich der österreichischen  Hauptstadt gelegen – die Auswirkungen langandauernder Arbeitslosigkeit untersucht. Nach der Schließung der großen Marienthaler Textilfabrik im Februar 1930 waren drei Viertel der 478 Familien im Ort ohne Arbeit und Brot. Eine katastrophale Entwicklung. Die einst blühende Gemeinde, eine Hochburg der niederösterreichischen Arbeiterbewegung, wurde in einen Abgrund aus Hunger, Elend und materieller Not gerissen. So vermochte es das Forscherteam rund um Paul Lazarsfeld und Marie Jahoda nicht weiter zu überraschen, dass viele überzeugte Sozialisten der 20er- und 30er-Jahre den völkischen Verheißungen der Nazis auf dem Leim gingen.
Und heute, am Vorabend einer neuen, vielleicht ebenso katastrophalen Weltwirtschaftskrise? Wie gültig sind die Ergebnisse der Marienthal-Studie heute noch? Dieser Frage geht Günter Kaindlstorfer in einer aufrüttelnden Dokumentation nach. Sein Resümee: Eine Gesellschaft, die sich mit Arbeitslosigkeit und Massenelend abfindet, bereitet den Weg für neue desaströse Entwicklungen – bis hin vielleicht zu neuen, heute noch unvorstellbaren Kriegen.

 

 

Und so oder so ähnlich sind die Folgen, wenn der aktuelle Sozialabbau als Folge der jetzigen Finanzkrise vorangetriebenen wird. Nicht nur in Liverpool.

 

 

 

Noch ein paar Dokus zum Thema

 

 

Was sich im Hintergrund abspielt und abgespielt hat:

 

 

Ein Insider-Bericht über den Ausbau der Wirtschaft auf Kosten der Dritten Welt: John Perkins war ein „Economic Hit Man", ein Wirtschaftskiller.
Überteuerte Projekte für Entwicklungsländer Perkins Aufgabe war es, Entwicklungsländer zu besuchen und den Machthabern überdimensionierte, überteuerte Großprojekte zu verkaufen, die sie in wirtschaftliche Abhängigkeit von den USA brachten.
Zwölf Jahre lang hat Perkins seine Seele verkauft -- bis er ausstieg. Weitere zwei Jahrzehnte später hatte er den Mut, auszupacken. Auslöser dafür war die Frage „Warum hassen sie uns so?", die Präsident George W. Bush nach den Anschlägen am 11. September 2001 gestellt hatte.

 

 

 

Die meisten Menschen lieben Schokolade, und die Hälfte aller Schokolade weltweit essen Europäer. 1,5 Millionen Tonnen im Jahr - das sind 15 Milliarden Tafeln. Jeder Deutsche isst im Durchschnitt etwa elf Kilo im Jahr. Jedoch ist Schokolade-Essen nicht so harmlos wie wir glauben - vor allem nicht für Kinder in Afrika. Hilfsorganisationen verdächtigen die Schokoladen-Industrie, von Kinderhandel und Kinderarbeit in Afrika zu profitieren und damit Straftaten zu verschleiern.

 

 

 


 

Geraint Anderson ist erst 35 Jahre alt, doch er hat schon viel erlebt in seinem Berufsleben: schnelle Karriere, Insiderhandel, Drogen, Sex, Gier, Fehlspekulationen, Panik. Anderson weiß, wovon er spricht. Er war Staranalyst einer deutschen Investmentbank in London und hat Millionen verdient. Jetzt bricht Geraint Anderson als erster Banker mit dem Schweigegelübde seiner Branche. In der Dokumentation „Der große Rausch“ erzählt Stephan Lamby die atemberaubende Geschichte eines Bankers und der Geschäftspraktiken in der Londoner City, einem der größten Finanzzentren der Welt.  (mehr)   (zum Videotrailer)

 

 

Die Frontal21-Dokumentation "Das Milliardenspiel - Wer hat unser Geld verzockt?"
von Reinhard Laska und Christian Rohde geht der Frage nach, warum die internationale Finanzkrise gerade Deutschland mit solcher Wucht trifft. Die Autoren zeigen, wie die Politik den Weg geebnet hat für hochriskante Spekulationsgeschäfte deutscher Banken. Insider aus der Banken- und Investmentbranche erklären die verhängnisvolle Rolle der Landesbanken und der halbstaatlichen IKB, die zusammen dreistellige Milliardenbeträge in hochspekulative Papiere investiert und viel Geld verloren haben - zu Lasten der Steuerzahler.

 

 

Wie konnte der gesamte US-Finanzmarkt innerhalb kürzester Zeit so dramatisch einbrechen und damit die gesamte Welt in eine tiefe Rezession stürzen? Die Dokumentation analysiert - spannend wie ein Krimi - die Zusammenhänge.  (mehr)

 

 

Viele Menschen wurden durch das Platzen der Immobilienblase in Amerika um ihre Ersparnisse gebracht. Die Krise zog immer weitere Kreise und erreichte schließlich globale Ausmaße. Vieles deutet darauf hin, dass die Akteure sich des Risikos eines gewaltigen Finanzcrashs bewusst waren. Die Dokumentation fragt nach den Drahtziehern und Verantwortlichen.

 

 

Milliardenverluste mit Schrottpapieren, dubiose Geschäfte auf dem Balkan: Weltweit hat die BayernLB unter den Augen der bayerischen Politik gezockt - und verloren. Der Steuerzahler musste die staatliche Bank vor dem Untergang retten. Eine ZDF-Dokumentation zeigt auf, welch riskante Geschäfte die Bayern-Banker gemacht haben. Die Reporter begeben sich auf Spurensuche auf den Balkan und in die USA, sprechen mit Insidern, Managern und Opfern.
Die ZDF-Reporter Karl Hinterleitner und Michael Haselrieder erzählen nach langen Recherchen einen Wirtschaftskrimi mit zwielichtigen Akteuren. Sie geben neue und überraschende Einblicke in das Desaster bei der Bayerischen Landesbank.

Wie sich die Bilder gleichen

 

Ein Dokumentarfilm aus dem Jahr 1980

 

 

SEPTEMBERWEIZEN ist ein Begriff aus der Warenterminspekulation und bezeichnet einen im September fälligen Weizenkontrakt – also "Papierweizen". Vor allem um diesen Weizen, der so gar nichts mehr von einem Lebens-Mittel hat, geht es in diesem Film. Peter Krieg zeigt in collageartigen Montagen, wie Farmer, Wissenschaftler, Händler, Spekulanten, Verarbeiter und Politiker mit dem Weizen umgehen und was dabei übrig bleibt für Hungrige und Hungernde. Brechts Wort von den Hungersnöten, die nicht "ausbrechen", sondern vom Weizenhandel veranstaltet werden, erweist sich am Beispiel des amerikanischen Weizens eher als Untertreibung, denn auch Wissenschaftler, Spekulanten, Konzerne und Politiker backen am Hunger mit. Wo Weizen Ware und Waffe zugleich ist, kann es nur als Zufall erscheinen, wenn am Ende doch noch essbares Brot zustande kommt – als Abfallprodukt einer Reihe aufwändiger Geschäfte, die trotz aller gegenteiligen Beteuerungen den Hunger eher vergrößern als stillen.

 

 

 

 

 

 

 

Der Film „Water Makes Money" hat Geschichte geschrieben. Eineinhalb Jahre nach der überwältigenden Premiere in 150 Städten Europas äußerte sich der Pressechef von Veolia Wasser Deutschland, Matthias Kolbeck wie folgt:
Leider richte sich Veolias Klage gegen den Film nicht auch gegen die deutschen Macher. Nachdem ein französisches Rechtshilfeersuchen von den deutschen Behörden abgelehnt wurde, habe der französische Mutterkonzern die deutsche Veolia-Tochter aufgefordert, Leslie Franke und Herdolor Lorenz nach deutschem Recht zu verklagen. Veolia Deutschland habe dies Ansinnen aber nach reiflicher Überlegung abgelehnt mit der Begründung: Water Makes Money und die französische Klage gegen den Film habe dem Konzern bereits derart geschadet, sodass eine deutsche Klage diesen Schaden nur noch erhöhen könne.

Ist das nicht ein wunderbares Kompliment?! Nicht freiwillig hat der mächtige Konzern auf eine Klage in Deutschland verzichtet. Es scheint, die Angst vor der großen Öffentlichkeit hat Veolia eines besseren belehrt!

Bis heute haben fast 1,5 Millionen Menschen den Film gesehen. Diese Macht der Öffentlichkeit ist auch ein großes Kompliment an die vielen hundert engagierten Menschen, aktiven Gruppen und Bürgerinitiativen, die gegen die privaten Interessen der Wasserkonzerne kämpfen und Water Makes Money zu ihrem Werkzeug gemacht haben. Ein kleiner Sieg der Zivilgesellschaft.

Diesen versucht Veolia nun aber umzukehren. Am 14.02.2013 beginnt um 13h30 im Pariser Justizpalast der Prozess des Veolia-Konzerns gegen den Film „Water Makes Money"

 

 

 

 

Zehn Jahre lang hat Josef Ackermann die Deutsche Bank geführt und zu einer Investmentbank umgebaut, die mit Zockermethoden Milliarden verdiente. Am 31. Mai 2012 geht die Ära Ackermann nun zu Ende. Zurück bleiben etliche Kunden, die sich von der Deutschen Bank geprellt fühlen: Kommunen, Landesbanken und Privatkunden. Deutschlands Vorzeigebank steht vor Prozessrisiken in Milliardenhöhe. Der Film hinterfragt die Geschäftspraktiken des größten deutschen Geldinstituts im In- und Ausland und beleuchtet die Rolle der Deutschen Bank bei der Finanzkrise.

 

 

 

 

Massenmord

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Volker Zorn Reutlingen

INGLOP
hasta@quantologe.de