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Initiative Neue Globale Perspektive

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♦  Aktiv seit 2002  ♦  Online seit 2008  ♦

 

Die Seiten im Internetz für Wissenwoller. Für Menschen, die trotz oder gerade wegen der bedrückenden Weltlage nicht länger wegschauen wollen oder können.

 

 

Thesen der "Initiative Neue Globale Perspektive"

 

 

Der große Knall

 

 

Nichts ist mächtiger als eine Idee, deren Zeit gekommen ist

 

 

"....Mit ihren Beschränkungen und groben Annäherungswerten sollte man in der vorliegenden Studie nicht mehr sehen als einen tastenden Versuch, die Zukunft zu erkunden. Gleichwohl werden ihre Erkenntnisse von ähnlichen Erkenntnissen anderer Globalstudien aus jüngerer Zeit, die bei der Erarbeitung der vorliegenden Studie berücksichtigt wurden, bestätigt. All diese Studien stimmen im grossen und ganzen darin überein, wo die Probleme liegen und welche Bedrohungen sie für das künftige Wohlergehen der Menschheit darstellen. Die vorliegenden Informationen lassen keinen Zweifel darüber, dass die Welt - und auch unser Land (USA) - in den unmittelbar bevorstehenden Jahrzehnten mit ungeheuer dringlichen Problemen von grosser Komplexität zu kämpfen haben wird. Prompte und mutige Wandlungen in der Politik auf der ganzen Welt sind erforderlich, um diese Probleme zu umgehen oder zu reduzieren, bevor sie sich nicht mehr bewältigen lassen. Wirkungsvolles Handeln erfordert lange Anlaufzeiten. Zögert man die Entscheidungen so lange hinaus, bis sich die Probleme verschlimmert haben, so wird sich der Spielraum für wirkungsvolles Handeln drastisch verringern......"
"Global 2000 - Der Bericht an den Präsidenten", 1980, Zweitausendeins Verlag, Frankfurt/M.,
28. Auflage, S. 32 ff

 

 

"Der sich immer stärker abzeichnende und vom Menschen verursachte Klimawandel, die Endlagerung des Atommülls, sowie die Eindämmung der Bevölkerungsexplosion, einhergehend mit rücksichtsloser Plünderung lebensnotwendiger Ressourcen, sind die mächtigsten Herausforderungen, vor denen wir Menschen jemals gestanden sind. Die Aufgaben haben eine derartige Dimension und Tragweite, dass sie nur gelingen können, wenn alle zur Verfügung stehenden Kräfte gebündelt und diesen ehrgeizigen Zielen untergeordnet werden. Die Spielräume für Nationalismus, Rassismus, Terrorismus, leidige Religionsstreitereien, kriegerische Flächenbrände um Rohstoffe verengen sich in gleichem Maße und müssen so schnell wie irgend möglich beendet werden, damit der Weg in eine menschliche Zukunft freigemacht werden kann.

Der trennende Graben verläuft nicht zwischen Ländern, nicht zwischen Ethnien, nicht zwischen Kulturen und auch nicht zwischen Religionen, die trennende und menschenverachtende Grenze verläuft zwischen oben und unten, zwischen Arm und Reich.

Es ist extrem naiv zu glauben, die eine Hälfte der Menschheit könnte mehr oder weniger in "Frieden" leben, in mehr oder weniger gesicherten Verhältnissen, während die andere Hälfte sich mit einem Kampf um das nackte Überleben begnügen muss, der allzu oft verloren geht; und der freie Markt wird schon dafür sorgen, dass irgendwann mal alle irgendwie zufrieden sind.

Unfrieden entsteht durch Ungerechtigkeit. Im Sandkasten, in Familien, im Freundes- und Bekanntenkreis, im Verein, überall wo Menschen zusammen leben oder miteinander zu tun haben. Auch über Städte- und Ländergrenzen hinweg.

Und die nicht zu leugnende Tatsache, dass lebensnotwendige Ressourcen auf unserem Planeten ungerecht verteilt sind, läßt sich vortrefflich nutzen, um Menschen, ja ganze Völker, gegeneinander aufzuhetzen. Hier ist auch die Wurzel des Hasses bis hin zum Terrorismus zu finden.

Links-, Rechts- und Glaubensterrorismus haben jedoch eines gemeinsam: sie geben vor, für eine übergeordnete und/oder gerechte Sache, oftmals gar zum Wohle aller, zu kämpfen. In Wirklichkeit aber hat bisher jegliche Art von Terrorismus das Gegenteil bewirkt und das vorgegebene Ziel behindert bzw. gänzlich verhindert."

Volker Zorn  (Quantologe)

 

26.11.16: Nach Trump-Wahl: Schäuble fürchtet Stillstand bei G-20-Gesprächen  ►Bundesregierung  ►US-Wahl 2016  ►Republikanische Partei (USA)  ►Steueroasen  ►Bankensystem  ►Börse/Aktien/Fonds  ►Finanzkrise 

Die Bundesregierung sorgt sich nach SPIEGEL-Informationen, dass der Machtwechsel in den USA ihre Pläne für den G-20-Vorsitz durcheinanderbringt. Vor allem beim Kampf gegen Steueroasen könnte Stillstand drohen.


Wenn sogar Wolfgang Schäuble meint, der ja bekanntlich nicht Deutschlands oberster Steuersünderjäger ist, dass Trumps Mannen kein Interesse daran haben, Steuerschlupflöcher zu stopfen, sondern, wie es scheint, das glatte Gegenteil im Sinn haben, wird wohl ein Fünkchen Verdacht berechtigt sein, welcher Geist im Weißen Haus einzieht.
Es müsste sich langsam bei manch oberschlauem Politchamäleon herumgeprochen haben, warum die Republikaner kein Interesse daran haben, Steuerflucht einzudämmen, wie der nachfolgende Artikel eindrücklich nahelegt. Zumal man hätte durchaus mitbkommen können, was die Reps in den letzten 6 Jahren, durch Mehrheiten jeweils in Repräsentantenhaus und Senat, alles blockiert haben an Vorhaben der Demokraten.


 

 

 

08.12.16: Anstieg des Meeresspiegel: Grönlandeis könnte komplett verschwinden ►Klimawandel

Der Kollaps von Grönlands Eispanzer würde die Meere um sieben Meter anschwellen lassen. Substanzen im Gestein unterm Eis nähren die Befürchtung: Das Grönlandeis könnte komplett verschwinden. 

 

08.12.16: Klimawandel: In der Arktis kommt der Winter nicht ►Klimawandel ►Weltmeere

Noch nie war die Eisfläche Anfang Dezember so klein wie derzeit. Forscher befürchten, dass das erst der Anfang ist.

 

08.12.16: EZB und die Aktienmärkte: Tanzen, bis es kracht ►EZB ►Börse/Aktien/Fonds ►Finanzkrise

Brexit? Trump? Italien? Völlig egal. An den Aktienmärkten schauen alle nur auf Mario Draghi. Der EZB-Chef soll noch länger billiges Geld in die Märkte pumpen. Doch diese Haltung ist gefährlich - und könnte in einem Crash enden. Ein Kommentar von Stefan Kaiser

Q. meint: Der "fianle Crash" kommt unweigerlich.

 

05.12.16: Bild-Interview mit Sandra Navidi: GELD-Lady erklärt die Tricks an der Wall-Street

Börse ►Bankensystem ►Finanzkrise ►Der große Knall  ►Republikanische Partei (USA)

Sie eilt von Termin zu Termin: Gerade ein Interview mit dem deutschen Kanal n-tv an der Wall Street, danach Telefonate mit Klienten ihrer Consulting-Agentur, zwischendurch die Arbeit am Konzept für das nächste Buch-Projekt.

 

25.11.16: Anwärter auf Spitzenjobs: Trumps Kabinett der Superreichen - so viel Geld haben Minister und Berater  ►US-Wahl 2016  ►Republikanische Partei (USA)  ►Armut/Reichtum Kapitalismus

 

Noch ist Donald Trumps Kabinett und Beraterstab unvollständig, die gehandelten Namen deuten auf eine Regierung von Schwerreichen hin. Sagenhafte 28 Milliarden Dollar beträgt das Privatvermögen von Anwärtern auf die zu vergebenen Spitzenjobs.


Da bleibt nur zu hoffen, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis dieser Kokon, gewoben aus Lügen, sich dumm stellen und Verleumdungen, platzt und die in Wirklichkeit schlichte Wahrheit zu Tage tritt. Dass das zumindest ein politisches Erdbeben auslösen wird, liegt auf der Hand. Man könnte auch sagen einen "großen Knall". Sollte Trumps erzkonservative Truppe jedenfalls den Klimaschutz da aushebeln, wo sie es können und überdies die Banken von den Fesseln befreien, anstatt die Brut auszutrocknen, dann sieht es um die Zukunft UNSERES Planeten mehr als düster aus.

Das Diagramm des Schreckens

 

 

 

Von Murks zu Marx und was das mit einem TV-Duell zu tun hat

 

Nach dem 1. TV-Duell zwischen Hillary Clinton und Donald Trump ist es nur noch schwer vorstellbar, dass nicht eine Mehrheit sein dürftiges Spiel durchschaut und dadurch seine Verteidiger schnell in schwieriges Fahrwasser geraten werden. Als Vorbote mag das Interview von John C. Kornblum (27.09.16) mit der BILD dienen (ab 1.25). Er hat zwar Hillary Clinton als Siegerin gesehen, das aber beileibe nicht weil sie die besseren Argumente gehabt hätte: "..... sie war ruhig, sachlich, hat sogar Humor gezeigt, auch angesichts der Angriffe von Trump. Und ich glaube, sie hat im Endeffekt gewonnen, nicht weil sie bessere Antworten hatte, sondern weil sie die Ruhe bewahrt hat und sich als, wollen wir mal sagen, "presidential" ...äh … äh ...mehr "presidential" dargestellt hat als er." - Eine Argumentationskette wie ein Déjà-vu-Erlebnis. Dabei dürfte John C. Kornblum nicht entgangen sein, was sie zum Wirtschaftssystem gesagt hat (Stichwort: Trickle-down-Theorie); genauso wenig ist anzunehmen, dass er sich nicht über die Bedeutung ihrer Worte im Klaren ist. Aber so versucht er, dem Spin die von ihm gewünschte Richtung zu verpassen, mögen muss man ihn dafür beileibe nicht. Und ob er wohl schon ahnt, wie viele das Spiel durchschauen und einen gegensätzlichen Spin anstreben? Die Meinungsmacher haben nun das Wort und sollten sich genaustens überlegen, welchem Spin-Doctor sie nacheifern. Die Aufzeichnungsgeräte sind jedenfalls startklar, die Blogger warten auf Nahrung und das Internet auf Fütterung. Auch John C. Kornblum wird sich in so manchem Blog wiederfinden, ob ihm das dann noch gefällt, steht auf einem ganz anderen Blatt. Die Think Tanks sind also um ihren Job jetzt nicht zu beneiden, denn die Meinungsmacher haben ein feines Gespür dafür, wenn der Wind sich dreht. Und wir leben wahrlich in turbulenten Zeiten. Vielleicht können ja die folgenden Ausführungen bei der individuellen Meinungsfindung behilflich sein.

 

Warum könnte John C. Kornblum wenig erfreut sein, sich alsbald in diversen Blogs wiederzufinden, nicht nur mit dem heutigen Interview? Beleuchten wir hierzu die Trickle-Down-Theorie. Die besagt kurz ausgedrückt, wenn die Reichen ungehemmt reicher werden können und dürfen, dann scheffeln sie soviel Geld und geben dann so viel aus, dass genügend davon nach unten durchsickert, und das sei für alle letztendlich am besten. Das klingt nicht nur nach Neoliberalismus und Raubtierkapitalismus, sondern auch reichlich naiv mit Hang zum Blödsinn und ist für einen alteingesessenen Entenhausener auch ein Echo aus dem 18. Jahrhundert, denn postwendend wabert einem da Adam Smith durch die Gehirnwindungen, denn der hat sich vor ca. 250 Jahren Gedanken darüber gemacht, welches Regelwerk die wirtschaftlichen Prozesse steuert und zusammenhält.

 

In der von Adam Smith ausgehenden Theorie (Buch: Vom Wohlstand der Nationen) stellt sich dieser Zusammenhang verkürzt wie folgt dar: durch das  Streben der Individuen nach größtmöglichem Gewinn, flankiert durch das freie Spiel der Märkte, optimiert sich der "Markt" von alleine, dadurch entsteht die effektivste Art von Gütererzeugung und Diensleistung zum Wohle aller. Nun war aber Adam Smith kein Wirtschaftswissenschaftler, die gab es zu jener Zeit noch nicht (wo sind die eigentlich heute?), sondern ein Philosoph, der sein Modell des Wirtschaftsgefüges aus den ihm zur Verfügung stehenden Theorien aus verschiedenen Disziplinen der damaligen Zeit zusammengebastelt hat. Wichtig erschien ihm vordringlich ein "göttliches Prinzip" am Werke zu sehen, welches er in einer automatischen Ordnung des Wirtschaftsmechanismus, quasi als göttliche Fügung, verwirklicht sah. Ein Mysterium, das nicht nur im Bibelgürtel jenseits des großen Teiches noch immer sein Unwesen treibt, sondern heute noch als unsichtbar steuernde Kraft manche modern anmutende Theorie über den Wirtschaftskreislauf durchzieht. Und heraus kam bei Adam Smith – erst Murks und dann später dann Marx.

 

Der Murks heißt heute "Trickle-down-Theorie" und Marx kriegen wir später. Lassen wir jedoch zunächst genüsslich Revue passieren, was das theoretische Wirtschaftsdenken der sogenannten Eliten beherrscht hat und dem geneigten Publikum mehr oder weniger erfolgreich aufgetischt wurde; dass es uns nämlich allen am besten geht, wenn die Reichen immer reicher werden, da dann genügend Krümel von deren Tisch für alle herunter fallen. Dass der Wohlstand quasi von oben nach unten durchsickert und alle dann irgendwie glücklich sind. Na ja, man kann schon ein bischen wehmütig und neidisch werden beim Betrachten der glückstrunkenen Briten, wenn es mal wieder royalen Nachwuchs zu bestaunen gilt; vielleicht sind das ja die Glückskrümelchen für alle. Nach dem Motto: geht es den Royals gut, geht es allen gut und es sind alle irgendwie glücklich, und mehr wie glücklich sein geht schließlich nicht. In der Realität sind es jedoch keine Glückskrümelchen für alle, sondern Mühlsteine um den Hals für die überwiegende Mehrzahl von Menschen auf unserem Planeten. Das ernüchternde Ergebnis von "Trickle-down" lässt sich eindrücklich hier demonstrieren oder auch in diesem Video. Und eben Karl Marx hat mit seiner hervorragenden Analyse "Das Kapital" anhand unzähliger Beispiele glänzend demonstriert, dass eben die Mühlsteine das Los der Arbeiterschicht sind und nicht die Glückskrümelchen.

 

In Bälde geht es hier weiter mit dem, was "Trickle-Down" mit uns allen zu tun hat und für den Klimawandel bedeutet.

 

Weltspiegel extra: Panama Papers - Wie eine Enthüllung die Welt erschüttert

 

 

Panama Papers – Wie eine Enthüllung die Welt erschüttert

 

Das größte Datenleck der Geschichte hat ein Beben ausgelöst, das weltweit Wellen schlägt. Spitzenpolitiker, Sportstars, Prominente und Regierungschefs geraten in Bedrängnis. In Island muss der Ministerpräsident gehen, der britische Premier gerät extrem unter Druck, China sperrt Internetseiten, Russland wittert gar eine CIA-Verschwörung.

Der Panama-Skandal

Wie die Reichen ihr Geld verstecken

Für Journalisten das größte Datenleck in der Geschichte, verbunden mit einem deutschen Namen: Jürgen Mossack. Seine Kanzlei half Superreichen ihr Vermögen vor den Steuerbehörden zu verstecken.
Ein anonymer Informant hatte Unterlagen aus der Kanzlei der Presse zugespielt. Ein Jahr lang haben hunderte Journalisten in 78 Ländern recherchiert. Die sogenannten Panama-Papers bringen nun Politiker, Prominente und Superreiche in Erklärungsnot.

 

 

 
Der folgende Beitrag des Magazins"ttt" vom 31.01.16 zeigt nicht nur den epochalen Umbruch, vor dem wir alle stehen, sondern benennt auch die Ursachen:

Die Flüchtlingskrise als Zeitenwende

Warum es um viel mehr geht als um Obergrenzen

PlayBoot mit Flüchtlingen
 
Warum es um viel mehr geht als um Obergrenzen
Video verfügbar bis 31.01.2017

 

Seit Monaten diskutieren wir über Flüchtlinge. Über Ober- und Belastungsgrenzen. Die Flüchtlinge werden zum Hyper-Problem erklärt. Dabei ist die Flüchtlingskrise nur ein Symptom. Ein sichtbares Zeichen für eine viel tiefere Krise. Das sagt der Historiker Philipp Blom. Er kennt sich aus mit Krisen, hat sich intensiv mit der Zeit vor dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg beschäftigt. Die Flüchtlinge zeigten vor allem eins: Unser Nachkriegsmodell, die Wirtschaftsordnung und Außenpolitik funktionierten so nicht mehr.

 

Die Alternative bzw. Beibehaltung der jetzigen Weltordnung sieht so aus:

Bildergebnis für berliner mauer

Ein eiserner Vorhang um ganz Europa und andere Inseln der Seligen. Aber das wäre nur eine vorübergehende Lösung!!!

Meine Begründung:

Die "Welt" lässt sich nicht aufteilen in Menschen, die innerhalb des Mauerwerks und in mehr oder weniger Wohlstand leben, und solche, die ihr Dasein so oder so ähnlich fristen müssen:

 

Bildergebnis für hunger

Bildergebnis für hunger

 

Nach dem Motto: Ihr seid halt im falschen Teil der Welt geboren! Findet Euch damit ab.

 

Jetzt stelle man sich vor, auf der falschen Seite der Mauer geboren zu sein. Da bedarf es keiner ausufernden Phantasie, um sich den Hass und die Wut vorzustellen, die in Menschen wächst, wenn sie die globalen Zusammenhänge erfahren und begreifen. Erst recht nicht, wenn ihnen vollständig klar wird, warum sie sich in so einer aussichtslosen Lage befinden. Dies soll beispielhaft das folgende Video über den Kongo verdeutlichen (es gibt noch viel mehr davon!!!).

Schatten über dem Kongo

 

Der Film erzählt die Geschichte des europäischen Imperialismus und Kolonialismus in Afrika und seiner ungeheuren Verbrechen, deren Auswirkungen bis heute nachwirken. 1885 setzte die Kongo-Konferenz in Berlin den belgischen König Leopold II. als Herrscher des Kongo-Staates ein. Während der Monarch der Welt den selbstlosen Philanthropen vorgaukelte, verwandelte sich der Kongo in ein riesiges Arbeitslager. Leopolds Gier nach Kautschuk und Elfenbein blutete das Land aus. Als man ihm 1908 den Kongo wieder wegnahm, hatte der belgische König 1,1 Milliarden Dollar Gewinn aus seiner Kolonie gezogen. Schätzungsweise 10 Millionen Menschen mussten dafür mit ihrem Leben bezahlen.

 

Die folgende Doku wirft einen Blick auf das, was sich im Hintergrund abgespielt hat

 

 

Im Dienst der Wirtschaftsmafia - Ein Geheimagent packt aus

 

 

 

Ein packender Insider-Dokumentarfilm über den Ausbau des US-Imperiums auf Kosten der Dritten Welt: John Perkins war ein "Economic Hit Man", ein Wirtschaftskiller.
Seine Aufgabe war es, Entwicklungsländer zu besuchen und den Machthabern überdimensionierte, überteuerte Großprojekte zu verkaufen, die sie in eine Abhängigkeit von den USA brachten.
Zwölf Jahre lang hatte Perkins seine Seele an den Geheimdienst verkauft ... bis er ausstieg und den Mut hatte, den Skandal aufzudecken, sich öffentlich für seine kriminellen Akte im Staatsauftrag zu entschuldigen und Aufklärungsarbeit zu leisten.

 

 

"Es ist gut, dass die Leute unser Banken- und Geldsystem nicht verstehen, denn, wenn sie es täten, dann glaube ich, gäbe es noch eine Revolution vor morgen früh."

Henry Hord

 (Auf dieser Seite wird ein Blick auf das internationale Finanzgeflecht geworfen, nebst einem Webfehler des Systems)

 

16.05.16: Sykes-Picot-Abkommen: Warum der Nahe Osten ein Blutbrunnen ist - und bleibt  ►Naher Osten  ►Geschichte

Vor genau 100 Jahren zogen Briten und Franzosen mit dem Sykes-Picot-Abkommen eine Trennlinie durch die arabische Welt. Aber neue Grenzen wären noch blutiger.

Q. zitiert: Die Weltgeschichte ist auch die Summe dessen, was vermeidbar gewesen wäre. - Bertrand Russell

 

Video

 

100 Jahre Krieg in Nahost - Das Sykes-Picot-Geheimabkommen und seine fatalen Folgen

 

Im Mai 1916, die Schlacht um Verdun war in vollem Gange, schlossen Frankreich und Großbritannien ein geheimes Abkommen, mit dem sie den Nahen Osten unter sich aufteilten. Noch waren die Gebiete der heutigen Staaten Syrien, Irak, Jordanien, Libanon und Israel unter osmanischer Herrschaft. Doch für die Zeit nach einem vorhersehbaren Sieg der westlichen Alliierten vereinbarten diese schon einmal die Verteilung des Territoriums.

Auf britischer Seite verhandelte der konservative Unterhausabgeordnete Sir Mark Sykes. Für Frankreich saß der Diplomat François Georges-Picot am Verhandlungstisch. Sie zogen eine Linie von Akko am Mittelmeer bis nach Kirkuk im heutigen Irak. Südlich davon sollten die Briten herrschen, nördlich davon die Franzosen. Zunächst wurde das Abkommen geheim gehalten. Als sein Inhalt 1918 veröffentlicht wurde, kam es zum politischen Aufruhr in der arabischen Welt, die sich bis dahin Unabhängigkeit erhofft hatte. Obwohl die Einfluss-Sphären in den folgenden Jahren noch leicht verändert wurden, gleichen sie doch verblüffend deutlich den heutigen Grenzen zwischen Syrien, Jordanien und dem Irak.

Seitdem ist der Nahe Osten nicht mehr zur Ruhe gekommen. Natürlich haben auch der Zweiter Weltkrieg, der Kalte Krieg, der Hass unter den arabischen Völkern und die Bedeutung der Ölvorkommen den Nahen Osten zu einem Pulverfass gemacht. Aber in der arabischen Politik wird auch heute noch, hundert Jahre nach dem Abkommen, Bezug auf Sykes-Picot genommen, selbst durch die Terroristen des sogenannten Islamischen Staates (IS).

Alexander Stenzel zeichnet den blutigen Weg des Nahen Ostens nach, vom Geheimabkommen Sykes-Picot bis zum islamistischen Terrorismus unserer Tage.

 

To be continued and expanded

 

 

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