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Initiative Neue Globale Perspektive

INGLOP 

♦  Aktiv seit 2002  ♦  Online seit 2008  ♦

 

Die Seiten im Internetz für Wissenwoller. Für Menschen, die trotz oder gerade wegen der bedrückenden Weltlage nicht länger wegschauen wollen oder können.

 

Erster Weltkrieg

 

 

Deutsches Kaiserreich   ►Erster Weltkrieg   ►Weimarer Republik  ►Drittes Reich  ►Zweiter Weltkrieg  ►Nachkriegszeit  ►BRD  ►DDR
  ►Deutschland   

   

Vom Reich zur Republik

 

Mythos Tannenberg – Der Krieg im Osten

August 1914. Wenige Tage nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs drucken die Zeitungen des Kaiserreiches erschreckende Nachrichten. Die Russen sind an der östlichen Landesgrenze durchgebrochen und stehen nun auf deutschem Boden: in Ostpreußen. Erste Gerüchte von „brandschatzenden und vergewaltigenden“ Russen machen die Runde. Unter der Bevölkerung Ostpreußens bricht Panik aus. Die Menschen packen das Nötigste zusammen und flüchten vor den heranziehenden Russen. (Text: SWR)

 

 

2(5) Gashölle Ypern

„Gas, Gas!“ – Das ist der Schreckensruf in den Schützengräben des Ersten Weltkrieges. Seit dem 22. April 1915, als die Deutschen im flandrischen Ypern erstmals Gas gegen den Feind einsetzen, ist die Chemiewaffe das Synonym für Angst, Grauen und Leid im Krieg. Über 90.000 Soldaten werden an allen Fronten des Ersten Weltkrieges durch Giftgas getötet, rund eine Million vergiftet. Viele Soldaten sterben noch an den Folgen der chemischen Waffe, als der Krieg längst vorbei ist. (Text: SWR)

 

 

3(5) Albtraum Verdun

Als General Erich von Falkenhayn am 21. Februar 1916 den Festungsgürtel von Verdun in Lothringen mit 550.000 Soldaten und 1225 Geschützen angreift, will er den Gegner, die französische Armee „ausbluten“. Der deutsche Oberbefehlshaber braucht nach mehr als einem Jahr Stellungskrieg dringend einen militärischen Erfolg. Die „Blutmühle“ Verdun wird zum Alptraum – für Deutsche und Franzosen. Erstmals zeigt sich hier der moderne Krieg mit all seinen schrecklichen neuen Errungenschaften: Trommelfeuer, Maschinengewehr, Flammenwerfer, Gasgranaten – die Soldaten in den Schützengräben auf beiden Seiten der Front erleben ein Inferno. Nicht wenige Soldaten tragen neben Verwundungen bleibende psychische Schäden davon. Der militärische Nutzen des Schlachtens, das Monate dauert, ist gleich null. Die Deutschen gewinnen anfangs ein paar Kilometer Gelände, am Ende des Jahres 1916 liegen sie beinahe wieder in den Ausgangsstellungen. „Alptraum Verdun“ erzählt die Geschichte dieser Schlacht an den Orten des Geschehens. Zeitzeugen erinnern an ein schreckliches Kapitel in der Geschichte der Modernisierung. (Quelle ARD)

 

 

4(5) Schlachtfeld Heimat

Der Erste Weltkrieg wird nicht nur an der Front geführt. Luftangriffe, Vertreibung, Blockade, Hunger: Die Heimat wird zum Schlachtfeld. Zum ersten Mal in der Geschichte ist die Zivilbevölkerung total in einen Krieg einbezogen. Sie soll nicht nur Waffen produzieren, sondern auch der kämpfenden Truppe moralisch und finanziell den Rücken stärken. Der Film zeigt, welche Register gezogen werden, um die Heimat zum „Durchhalten“ zu bewegen. Eine ungeheure Propagandalawine kommt ins Rollen, wobei erfolgreich das neue Massenmedium Film eingesetzt wird. Viele Menschen sind zum ersten Mal im Kino. Die bewegten Bilder haben eine gewaltige Wirkung, der sich niemand entziehen kann. Noch lebende Zeitzeugen in Deutschland berichten von den ständigen Sammlungen, wie „Gold gab ich für Eisen“, aber auch von der großen Not in der Heimat, von Hunger, Steckrüben und Kopfläusen. Die Kinder von damals spielten und lernten ganz im Zeichen des Krieges. Bei Kriegsende 1918 sind allein in Deutschland weit über 700.000 Zivilisten gestorben – vor allem Frauen, Kinder, Kranke und alte Menschen. Nach vier Jahren totaler physischer und psychischer Überforderung und völliger Erschöpfung haben die meisten Menschen nur noch den Wunsch nach Frieden. (Quelle ARD) 

 

 

5(5) Trauma Versailles

Der Versailler Friedensvertrag gibt den Deutschen die alleinige Schuld am Krieg, verpflichtet sie zu hohen Reparationszahlungen und entzieht ihnen große Gebiete im Osten. Damit ist der Traum von der deutschen Großmachtstellung in Europa beendet. Aus der Enttäuschung über die Niederlage wird Empörung und später eine breite Unterstützung für Rache und Revanche. In Freikorps sammeln sich enttäuschte Offiziere und Soldaten, um gegen diesen Frieden und die neue Regierung zu kämpfen. Straßenkämpfe, Putschversuche und politische Morde schaffen ein Klima, in dem die neue Republik nur schwer gedeihen kann. Es herrscht Krieg im Innern. Auch der Kampf mit Frankreich flammt wieder auf. Als Deutschland die geforderten Reparationsleistungen nicht bezahlen kann, marschieren französische Truppen ins Ruhrgebiet ein. Der passive Widerstand, ausgerufen von der Reichsregierung, bricht unter dem französischen Kriegsrecht zusammen. Erst nach dem Ende der Ruhrbesetzung beginnt eine friedliche Phase, eine Zeit des Ausgleichs zwischen Deutschland und Frankreich und eine gewisse innenpolitische Konsolidierung. Aber schon wenige Jahre später wird es wieder Krieg geben, und Hitler wird ihn als Revanche für den „Schmachfrieden“ von Versailles rechtfertigen. „Trauma Versailles“ erzählt die wechselhafte Geschichte der Jahre 1918–1923, vom Weg in die militärische Niederlage bis zum Ende der Ruhrbesetzung. Zeitzeugen erinnern sich an ihre Erlebnisse während des Krieges und in den ersten Nachkriegsjahren.

(Quelle ARD)

 

 

Generale - Anatomie der Marneschlacht

Generale - Anatomie der Marneschlacht ist eine Fernsehproduktion des WDR aus dem Jahr 1977. Er behandelte, halb Spiel- und halb Dokumentarfilm, die Vorgeschichte und Verlauf der deutschen Niederlage an der Marne zu Beginn des Ersten Weltkrieges. Wikipedia

 

 

Die Höllenchlacht - Somme 1916 (Wikipedia)

Die Schlacht an der Somme war eine der größten Schlachten an der Westfront des Ersten Weltkrieges. Sie begann am 1. Juli 1916 im Rahmen einer britisch-französischen Großoffensive gegen die deutschen Stellungen. Sie wurde am 18. November desselben Jahres abgebrochen, ohne eine militärische Entscheidung herbeigeführt zu haben. Mit über einer Million getöteten, verwundeten und vermissten Soldaten war sie die verlustreichste Schlacht der Westfront während des Ersten Weltkriegs, an Verlusten nahe jenen der Brussilow-Offensive der Ostfront.

  

 

Weimarer Republik

 

Artikel

 

19.07.17: Ein Bild und seine Geschichte: Als der Reichstag den Ersten Weltkrieg beenden wollte

Vor 100 Jahren dringen im deutschen Reichstag demokratisch gesinnte Politiker ohne Erfolg auf Frieden. Später wickeln die Parlamentarier auf andere Weise den Krieg ab - und das Kaiserreich gleich mit.

25.06.17: Wladimir Iljitsch Lenin: Genie des Augenblicks ►Russische Revolution

Lenin will Russland befreien: Von der Herrschaft des Zaren und der Macht des Kapitals. Er legt den Grundstein für die Sowjetunion – aber mehr Freiheit bringt er nicht.

18.06.17: T. E. Lawrence: Mit Durchfall und Furunkel am Hintern durch Arabien ►GroßbritannienNaher Osten ►Osmanisches Reich

Was ist dran an der Abenteurer-Saga über Lawrence von Arabien? Wie der britische Archäologe vor 100 Jahren eine Beduinen-Truppe gegen das Osmanische Reich anführte.

21.05.17: 1917: Der globale Moment ►Russische Revolution

1917, ein paradoxes Jahr. Europas Mächte sind ausgelaugt, die Fronten erstarrt. Doch der Kriegseintritt der USA und die Revolution in Russland entfachen eine Dynamik, die das 19. Jahrhundert hinwegfegen wird.

04.06.17: Faschismus in Europa: "Absage an die bürgerliche Welt" ►FaschismusWeimarer Republik ►Finanzkrise

Wie konnte die radikale Rechte nach dem Ersten Weltkrieg so schnell aufsteigen? Historiker Robert Gerwarth über faschistische Bewegungen und die Unterschiede zu heutigen Rechtspopulisten in Europa und den USA. Ein Interview von Uwe Klußmann und Dietmar Pieper

05.05.17: Ein Bild und seine Geschichte: Ein bisschen Frieden im Ersten Weltkrieg

Ostfront 1917: Nach drei Jahren Gemetzel tanzen deutsche und russische Soldaten auf den Schlachtfeldern. Was ist passiert?

11.04.17: Sozialdemokratie: Wie zu Kaisers Zeiten die SPD zerbrach ►SPD ►Deutsches KaiserreichArbeiterbewegung

Vor 100 Jahren gründeten die Kriegsgegner in der SPD eine eigene Partei, die USPD. Nie wieder ist die deutsche Linke seither vereint gewesen.

01.03.17: Historiker Robert Gerwarth: Wie sich Gewalt nach dem Ersten Weltkrieg durch Europa gefressen hatSozialisation

In vielen Ländern Europas kommt es nach 1918 zu Gewaltexzessen, bei denen Millionen Menschen ums Leben kommen. Historiker Robert Gerwarth über destabilisierte Verliererstaaten, Tabubrüche und Konflikte, die bis heute nachwirken.

21.11.16: Franz Josef I.: "Der Kaiser wollte Krieg - aber keinen Weltkrieg"  ►Adel  ►Österreich

Vor 100 Jahren starb Franz Joseph I. von Österreich. Doch was war das für ein Mann? Historiker Manfried Rauchensteiner über einen kauzigen Kaiser, der den Ersten Weltkrieg auslöste - und sich jeden Tag spätestens um 3.30 Uhr wecken ließ.

26.09.16: 20. Jahrhundert: In die Hölle und zurück  Deutsches Kaiserreich  ►ArbeiterbewegungWeimarer Republik  Drittes Reich   ►Zweiter Weltkrieg  ►Großbritannien  ►Russland

Der britische Historiker Ian Kershaw analysiert die blutigen Jahrzehnte zwischen 1914 und 1949. Dabei wird deutlich, wie gerade das Deutsche Reich Europas Höllensturz mutwillig herbeiführte.

21.02.16: Erster Weltkrieg: Die letzten Stunden im Leben des Soldaten Johannes Haas  ►Elend  ►Traumatisierung

Ende 1914 zog der Student in den Krieg, im Juni 1916 fiel er bei Verdun. Kurz vor seinem Tod nahm er in einem Brief Abschied von seinen Eltern.

19.02.16: Augenzeugen von Verdun: Erschieß mich, Kamerad!  ►Elend

300 Tage, 300.000 Tote: Die Schlacht um Verdun 1916 war ein beispielloses Gemetzel. Hier schildern Zeitzeugen die Apokalypse des Stellungskriegs. Seltene Filmaufnahmen dokumentieren das Grauen.

16.02.16: Schlacht um Verdun 1916: "Buchstäblich zu Schlacke verbrannt"  ►Elend

Mann gegen Mann in der "Knochenmühle": Das Grauen von Verdun ist unvorstellbar. Historiker Gerd Krumeich erklärt, was gerade diese Schlacht zum Inbegriff des sinnlosen Gemetzels macht - und was sie uns lehrt. Ein Interview von Katja Iken

27.12.15: Kirchen im Ersten Weltkrieg: Unser barmherziger Gott hat uns in den Krieg geschickt  ►Evangelische Kirche  ►Katholische Kirche  ►Orthodoxe Kirche  ►Anglikanische Kirche

Sie trösteten, segneten - und predigten die Schlacht: Warum sich die Geistlichen im Ersten Weltkrieg auf keiner Seite dem Morden entgegenstellten.

29.11.15: Margret McMillian: "Den Versailler Vertrag trifft keine Schuld am Zweiten Weltkrieg"  ►Weimarer Republik

Hohe Reparationen, Demilitarisierung, Gebietsabtretungen: Die Historikerin Margaret MacMillan erklärt, warum die Friedensordnung von 1919 besser war als ihr Ruf.

29.11.15: Ostfront im ersten Weltkrieg: Giftgas, Gemetzel und ein bisschen Frieden   ►Erster Weltkrieg

Berichte von Verbrüderung, Rassismus und Menschenjagden: Wie bayerische Soldaten die Ostfront im Ersten Weltkrieg erlebten.

12.10.15: Erster Weltkrieg: Hinrichtung einer Krankenschwester  ►Erster Weltkrieg

Die Erschießung von Edith Cavell am 12. Oktober 1915 war für die britische Propaganda der Beweis, dass die Deutschen Barbaren seien.

29.09.15: Erster Weltkrieg: Brüder, die der Krieg zu Feinden machte  ►Sozialisation

Die Tschechen Josef und František Dus starben vor 100 Jahren an der Ostfront - der eine für Österreich, der andere auf russischer Seite. Was bleibt sind Briefe, Fotos und eine tragische Geschichte.

13.09.15: Erster Weltkrieg: Deutschlands Griff nach der Krim  ►Deutschland  ►Russland

08.08.15: Angriff auf Österreich: So trieb Italien in den Ersten Weltkrieg  ►Italien

01.08.15: Zeitung vom 1. August 1915: Als der deutsche Kaiser seine Unschuld beteuerte  ►Deutsches Kaiserreich  ►Propaganda

15.07.15: Deutschlands erste Moschee: Als das Deutsche Reich zum Dschihad rief  ►Deutsches Kaiserreich  ►Dschihad

23.05.15: Auf Kriegspfaden in den Dolomiten: "Sieg oder Tod im Alpenrot"

26.04.15: Erster Weltkrieg: "... kann zum Weltkrieg führen"  ►Deutsches Kaiserreich

22.04.15: Giftgas im Ersten Weltkrieg: Die Waffe, die durch alle Ritzen kriecht  ►Waffentechnologie

16.04.15: Völkermord an Armeniern im Ersten Weltkrieg: Türkei wirft EU-Parlament "Fanatismus" vor  ►Türkei  ►EU   ►Ethnien

11.02.15: Erster Weltkrieg und Versailler Vertrag: Keynes' Warnungen  ►Weimarer Republik

15.01.15: Jüdische Soldaten im Ersten Weltkrieg: Undank des VaterlandesAntisemitismus

28.12.14: Erster Weltkrieg im Nahen Osten: Der deutsche Lawrence von Arabien  ►Dschihad

25.12.14: Weihnachten 1914 in der Zeitung: "Blühend in unwiderstehlicher Kraft steht unser Volk"Propaganda

24.12.14: Erster Weltkrieg: Captain Chaters Brief vom Weihnachtswunder  ►Sozialisation

Q. meint: Lehrreich und erschütternd gleichermassen!

25.11.14: Deutsche Geheimmission in Persien: Hauptmann Kleins Heiliger Krieg Deutsches Kaiserreich

23.11.14: Fotozensur im Ersten Weltkrieg: Nur der Gegner durfte tot ins Bild   ► Medien    ► Propaganda

15.11.14: Heiliger Krieg 1914: Dschihad – made in Germany   ► Dschihad   ► Deutschland   ► Türkei 

08.10.14: 100 Jahre erster Weltkrieg: Hitlers Regiment     ► Drittes Reich

07.09.14: Schuldkontroverse um Ersten Weltkrieg: Nationale Nabelschau

24.08.14: Munition im Meer: Vor Deutschlands Küsten ticken Zeitbomben   Umwelt    Zweiter Weltkrieg

20.08.14: 100. Todestag für Pius X.: Apostel des Friedens war gar nicht so friedlich   ► Vatikan

08.08.14: Erster Weltkrieg: Von einem, der auszog, das Kämpfen zu lernen

05.08.14: Erster Weltkrieg: Der deutsche Kaiser eiferte für den Dschihad

01.08.14: Tagebuch im Web: Wie ein Frontsoldat den Ersten Weltkrieg erlebt hat

31.07.14: Münchner Neueste Nachrichten: Spektakuläre Falschmeldung erregt Deutschland

28.07.14: Ausbruch des Ersten Weltkriegs 1914: "Deutschland und Österreich sind hauptverantwortlich"

28.07.14: Erster Weltkrieg: "Europa konnte nicht der einzige Schauplatz bleiben"

24.07.14: Kriegskredite 1914: Der Sündenfall der SPD    ► SPD

21.07.14: Erster Weltkrieg in den Kolonien: Verflogen wie ein Spuk  ►Deutsches Kaiserreich

06.07.14: Propaganda: Der Krieg als Urheber der Propaganda    ► Medien     ► Psychologie

29.06.14: Ermittler im Mordfall Franz Ferdinand: Leo Pfeffer, der ratlose Richter

28.06.14: Erzherzog Franz Ferdinand: Der Jäger, der zum Opfer wurde

28.06.14: Gavrilo Princip - der Attentäter von Sarajevo: Motiv: Rache und Liebe

28.06.14: Das Attentat von Sarajevo: Kriegsfalken im Aufwind

27.06.14: 100 Jahre nach dem Erstem Weltkrieg: Serben errichten Denkmal für Sarajevo-Attentäter    ► Serbien

05.05.14: Erster Weltkrieg: Ein linker Charakter im Stande der Unschuld   ► Weimarer Republik    ► Arbeitnehmerbewegung

25.04.14: Massenmorde im Ersten Weltkrieg: Armenien wirft Türkei Genozid-Leugnung vor    ► Türkei   ► Armenien 

26.03.14: Erich Maria Remaque im Ersten Weltkrieg: Sechs Wochen in der Hölle

12.03.14: Erster Weltkrieg: 1914 kamen die Schrecken in die Welt"

05.03.14: Kaiser Wilhelm II.: Der Monarch liefert sich dem Militär aus

18.01.14: 1914 - 1918: Ein echter Jahrhundertkrieg

16.01.14: Multimedialer Rückblick: 1914 Tag für Tag: Das Kino stärkt die Arbeiterbewegung

24.12.13: Weihnachten im Ersten Weltkrieg: Hoch der Kaiser? Fuck the Kaiser!

29.09.13: General Lettow-Vorbeck: Die dunkle Seite des "Löwen von Afrika"

06.09.13: Erster Weltkrieg: Als der Kaiser den Feind auf Heimaturlaub schickte

15.06.13: Militarismus im Kaiserreich: Die Stolzen und die Toten

18.03.13: Aufrüstung 1913: Mit Gewalt in den Ersten Weltkrieg

22.02.13: Erster Weltkrieg: Wie Verdun zu einem blutigen Mythos wurde

12.08.12: Wilhelm Lamszus: Volksschullehrer wird Weltkriegs-Prophet

23.12.11: Erster Weltkrieg: Als Briten und Deutsche Weihnachtsfrieden schlossen

02.01.11: Meinung: "Was wäre passiert?": Wenn der große Krieg Europas 1906 begonnen hätte

01.11.11: Erster Weltkrieg: "Völlig unreife Thesen"

19.09.11: Erster Weltkrieg: Der dunkelste Tag der britischen Kriegsgeschichte

02.08.11: Weltkriegsdrama: Sein Leben als Frau   ..Psychologie 

29.04.11: Erster Weltkrieg: Erich Ludendorff – Totengräber des Kaiserreich

11.06.11: Biographie Erich Ludendorff: "Ich pfeife auf Amerika" 

09.03.11: Front in Flandern: Hitler-Mythen aus dem Ersten Weltkrieg     ..Drittes Reich

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die nachfolgenden Videos sind leider nicht mehr verfügbar!!!!

 

 

 

100 Jahre - Der Countdown: 1913 - Der letzte deutsche Kaiser

"Ich bin im Auftrag eines Höheren berufen", erklärt Kaiser Wilhelm II. Er fühlt sich von Gott eingesetzt, liebt die Inszenierung: 1913 schreitet er feierlich in Begleitung seiner sechs Söhne und samt Hofstaat vom Berliner Stadtschloss zum Zeughaus, weiht mit großem Pomp einige Fahnen. "Nichts geschah in Stille", resümiert Schriftsteller Ludwig Thoma. "Selbst das Einfachste vollzog sich in bengalischer Beleuchtung."

Doch schon im folgenden Jahr hat der letzte deutsche "Über-König" nichts mehr zu sagen: Militärs übernehmen die Macht. Seine Liebe zum Prunk teilt das deutsche Bürgertum bis heute: Der Mythos von der guten alten Kaiserzeit lebt.

 

WILHELM II. Majestät brauchen Sonne

Peter Schamonis Film über Kaiser Wilhelm II. ist eine Sensation. Man sitzt 95 Minuten lang ungläubig staunend davor. Begriffe beleben sich mit Anschauung, historische Interpretationen füllen sich mit Fleisch und Blut. Diese anderthalb Stunden bestehen zu annähernd neunzig Prozent aus Originalmaterial, bewegten Bildern aus der Zeit von der letzten Jahrhundertwende bis in den Zweiten Weltkrieg. Namentlich die Aufnahmen aus den Jahren vor 1914 sind weithin unbekannt. Solche filmischen Veröffentlichungen sollten Schule machen. Auch zeigt sich, dass der Kinofilm mit seinem längeren Atem und seinem großen Format ganz andere Eindrücke herzustellen vermag als die historischen Fernsehserien mit ihrem Kleinklein aus Filmschnipseln, nachgestellten Szenen und Zeugenaussagen....mehr

 

100 Jahre - Der Countdown: 1914 - Das Attentat von Sarajevo

Der 28. Juni gilt in Serbien als Nationaltrauertag. Es ist der Tag, an dem die serbische Armee 1389 auf dem Amselfeld von den Türken geschlagen wurde. Für die Serben war es deshalb eine Provokation, als Erzherzog Franz Ferdinand genau an diesem Tag das vor kurzem von Österreich-Ungarn annektierte Bosnien und seine Hauptstadt Sarajevo besuchen wollte, um einem Manöver der K. u K.-Truppen beizuwohnen. So wurde für diesen Tag ein Attentat geplant, bei dem der Erzherzog und seine Frau mit zwei Pistolenschüssen getötet wurden. Gerade waren sie im Rathaus, winken aus ihrer Kutsche fröhlich in die Menge. Plötzlich Schüsse - ein junger Mann feuert zweimal. Der Thronfolger und seine Frau sind sofort tot. In diesem Moment ahnt niemand, dass der 17-jährige Schüler mit dem Attentat den Ersten Weltkrieg entfacht. Er tat es für die Unabhängigkeit Bosniens von der Donau-Monarchie. Das brodelnde Völkergemisch auf dem Balkan ist auch am Ende des Jahrhunderts wieder Europas größter Krisenherd.

Tage, die die Welt bewegten: Das Attentat auf Erzherzog Franz Ferdinand

Sarajevo 1914 - Ein Attentat und die Folgen

 

Der Erste Weltkrieg- Folge 1: Mythos Tannenberg

Die Schlacht von Tannenberg" begründet einen Helden- und Siegermythos, aber sie ist auch der Auftakt für einen mehrjährigen Krieg im Osten, der erst durch den Friedensschluss von Brest-Litowsk beendet wird. Die Doku rekonstruiert die Realität an der Ostfront jenseits aller Mythen, beleuchtet das Schicksal von Frontsoldaten, Kriegsgefangenen und Flüchtlingen als Resultat eines grausamen Krieges im Osten.

 

Friedliche Front - Der Weihnachtsfriede 1914

Die Sendung thematisiert die Ereignisse an der Westfront um Weihnachten 1914.

Am Heiligabend 1914 erklangen gut hörbar Weihnachtslieder aus den Gräben der Deutschen und Kerzenlichter wurden sichtbar. Was die Alliierten zunächst für eine List hielten, entpuppte sich als der Beginn eines einvernehmlichen Waffenstillstands entlang der Westfront. Im Verlaufe der folgenden Tage trafen sich Soldaten beider Seiten friedlich im Niemandsland zwischen den Fronten, teilten Essensrationen, redeten und spielten sogar Fußball miteinander. Der Waffenstillstand dauerte bis zum Januar 1915, bevor beide Seiten die Fortsetzung der Kampfhandlungen befahlen
und das zweite Kriegsjahr durch Gaseinsatz und Brutalität alle Freundschaft vergessen ließ.

Einen weiteren Waffenstillstand gab es nie: Auf die Niederlegung der Waffen an Weihnachten stand fortan die Todesstrafe.
Anhand von Augenzeugen-, Zeitungs- und offiziellen Kriegsberichten sowie originalem Bildmaterial rekonstruiert die Sendung die unglaublichen Ereignisse, lässt Nachkommen der Beteiligten zu Wort kommen und besucht Originalschauplätze.

 

Der Erste Weltkrieg - Folge 2: Gashölle Ypern

Seit dem 22.04.1915, als die Deutschen im flandrischen Ypern erstmals Gas gegen denFeind einsetzen, ist die Chemie-Waffe das Synonym für Angst, Grauen und Leid im Krieg. Über 90.000 Soldaten werden an allen Fronten des Ersten Weltkriegs durch das Giftgas getötet, rund eine Million vegiftet. "Gashölle Ypern" erzählt die Geschichte des ersten Gasangriffes, wie es dazu kommen konnte und welche unheilvolle Rolle Wissenschaft und Industrie im Chemie-Krieg spielten.

 

100 Jahre - Der Countdown: 1916 Die Hölle von Verdun

"Ich sage euch Lebewohl, meine lieben Eltern", schreibt Soldat Otto Heinebach. Es ist der 20. Februar 1916. Der Berliner Student weiß genau, was ihm bevorsteht: "Wenn ich falle, tragt es bitte mit Fassung. In Gedanken lösche ich meine Lebenslampe am Vorabend dieser furchtbaren Schlacht. Vergesst mich nicht." Am nächsten Tag bricht der Sturm auf Verdun los - Otto Heinebach stirbt in den ersten Morgenstunden im Feuerhagel.

 

Der Erste Weltkrieg - Folge 3: Alptraum Verdun

Verdun, dieser Name ist noch heute der Inbegriff für das Grauen des 1. Weltkriegs. Die Bilanz der Kämpfe, die sich über mehr als ein halbes Jahr hunziehen: 750.000 Tote und Verwundete. "Alptraum Verdun" erzählt die Geschichte dieser Schlacht an den Orten des Geschehens und nit umfangreichem Archivmaterial. Zeitzeugen erinnern an ein schreckliches Kapitel in der Geschichte der Modernisierung. In Deutschland für Generationen ein Trauma, in Frankreich noch heute ein Mythos.

Die Hölle von Verdun

Film von Stefan Brauburger und Oliver Halmburger (wird wieder ins Netz gestellt)

 

Die Höllenschlacht - Somme 1916 - Teil 1 von 4

 

"Fast fünf Monate, von Juli bis November 1916, tobte die Schlacht an der Somme, einem Fluss in Nordfrankreich. Sie war die verlustreichste und blutigste Schlacht, die während des Ersten Weltkriegs geschlagen wurde. Mehr als eine Million deutscher, britischer und französischer Soldaten ließen in diesem Gemetzel ihr Leben. Das Doku-Drama von Detlef Siebert erzählt von den blutigen Kämpfen aus der Perspektive der Gegner, auf beiden Seiten der Front. Im Zentrum stehen dabei Anfang und Ende der Schlacht. Waren zunächst die Deutschen überlegen, als die britischen Generäle krasse Fehler begingen, die Zehntausenden ihrer Soldaten das Leben kosteten, so wendete sich später das Blatt für Briten und Franzosen durch eine flexible Kampftaktik und nicht zuletzt durch den Einsatz der ersten Panzer. Diese Schlacht wird auch als ein Wendepunkt in der neueren Militärgeschichte gesehen. Sie ist in Großbritannien das herausragende Symbol für den Ersten Weltkrieg. In Deutschland ist Verdun zwar der bekannteste Name einer Schlacht des Ersten Weltkriegs, aber die Ereignisse an der Somme waren von ebenso großer und schrecklicher Bedeutung für Deutsche, Briten und Franzosen. Das ist auch ein Grund dafür, die Ereignisse mittels einer aufwendigen Dramatisierung darzustellen. Große Teile der Somme-Schlacht werden mit Hilfe von Spielszenen wiedergegeben, die sich durch hohe Qualität und Authentizität auszeichnen. Die dargestellten Abläufe, die taktischen Überlegungen der Offiziere und die Vorstöße der einfachen Soldaten beruhen auf historisch verbürgten Vorgängen, auf Kriegstagebüchern und Briefen von Soldaten und Offizieren. Das Doku-Drama entstand als Koproduktion von BBC und NDR mit ARTE.

 

100 Jahre - Der Countdown: 1917 - Die rote Revolution

►Russische Revolution

Petersburg, 25. Oktober 1917: Im Kabinettszimmer des Winterpalais dinieren die Minister der Regierung Kerenski. Zur gleichen Zeit stehen aufrührerische Bolschewiki am nahen Newa-Ufer. Sie überraschen die Minister beim Nachtisch: "Sie alle sind verhaftet", erklärt der Anführer der Truppe. Und Revolutionsführer Wladimir Iljitsch Lenin verkündet: "Die Geschichte verzeiht uns nie, wenn wir jetzt nicht die Macht ergreifen."

Der Sturm auf das Winterpalais - ein revolutionärer Spaziergang. Lenin wurde der erste kommunistische Führer dieses Jahrhunderts. Obwohl die sozialistische Welt untergegangen ist, glauben einige "Betonköpfe" noch immer an sie - so in China und Nordkorea.

 

Russisch Roulette - Lenin und das deutsche Geld 1/3

Die Autoren gehen der These nach, dass das Deutsche Reich die Oktoberrevolutionäre in Russland finanziell unterstützt habe. So sollte das russische Zarenreich geschwächt oder gar gestürzt werden - aus machtpolitischen Erwägungen.
'Der bolschewistische Sieg in der russischen Oktoberrevolution von 1917 ist von Anfang an und über die ersten komplizierten Jahre hinweg auch die Folge einer einzigartigen, historisch beispiellosen Verschwörung zwischen den Bolschewiki unter Lenins Führung und den Deutschen.' Dieser kühnen Behauptung geht der Film von Jochen Trauptmann und Gerhard Schiesser nach. Die Recherchen der Autoren ergaben: Millionenbeträge in Mark und Rubel flossen aus den Kassen des Deutschen Kaiserreichs in die Finanzierung der russischen Revolutionäre. Die Deutschen spekulierten auf die Schwächung des Russischen Reiches und einen Separatfrieden. Lenin, in ihren Augen zunächst eine geeignete Marionette, sollte den Kredit auf spezifische Weise zurückzahlen.
Als Aufhänger für die Darstellung der Ereignisse dient eine diplomatische Mission, die der Special Representative des USA-Präsidenten Woodrow Wilson, Edgar Sisson, Anfang 1918 an der amerikanischen Botschaft in Sowjetrussland durchführte. Sisson gelangte dabei in den Besitz von Geheimpapieren, die für ihn bedeuteten: Der deutsche Generalstab hat die russische Oktoberrevolution mitgeplant, die deutsche Reichsbank hat Lenins und Trotzkis Revolution gegen das Zarenregime vor- und durchfinanziert. Ein Roulettespiel mit nicht geringem Risiko, bei extrem hohen Rendite-Erwartungen. Das Ganze ist nichts Geringeres als der Versuch des deutschen Generalstabes, die zaristische Armee und damit die Ostfront durch die Unterstützung Lenins und der Bolschewiki von innen und außen aufzulösen und dem deutschen Kapital den Weg in die unendlichen russischen Weiten freizumachen.Der Diplomat floh mit den Dokumenten spektakulär über Skandinavien in die USA und erhoffte sich Ruhm und Ehre. Die Papiere erwiesen sich jedoch als Fälschung, was Sisson bis an sein Lebensende nicht wahrhaben wollte. Doch, so die Autoren, das für ihn wirklich Tragische ist, dass seine falschen Dokumente inhaltlich im großen und ganzen doch die historische Wahrheit sagen.

 

 

 

Der Erste Weltkrieg - Folge 4 Schlachtfeld Heimat

 

Der 1. Weltkrieg wird nicht nur an der Front geführt. Luftangriffe, Vertreibung, Blockade, Hunger: die Heimat wird zum Schlachtfeld. Zum ersten Mal in der Geschichte ist die Zivilbevölkerung total in einen Krieg einbezogen. Der Film von Anne Roeskohl zeigt anhand weitgehend unbekannter Archivfilme, welche Register gezogen werden, um die Heimat zum "Durchhalten" zu bewegen. Im Mittelpunkt der Filmdokumentation stehen drei Biographien.

 

 

Der Erste Weltkrieg - Folge 5 Trauma Versailles

 

"Trauma Versailles" erzählt die wechselhafte Geschichte der Jahre 1918-1923, vom Weg in die militärische Niederlage bis zum Ende der Ruhrbesetzung. zeitzeugen erinnern und Experten schildern die Zeit aus Sicht der politischen und militärischen Protagonisten in beiden Ländern. Mit Hilfe von historischem Archivmaterial und Neudrehs an den Orginalschauplätzen zeichnet der Film ein plastisches Bild der dramatischen Ereignisse am Ende des Ersten Weltkriegs.

 

 

100 Jahre - Der Countdown: 1918 - Es lebe die Republik!

9. November 1918: "Schamloser Verrat", tobt Deutschlands Kaiser Wilhelm II. im belgischen Spa. Die Nachricht über das Ende seiner Herrschaft ereilt ihn im deutschen Hauptquartier hinter der Front. "Die Monarchie ist zusammengebrochen. Es lebe die Republik!", ruft der SPD-Abgeordnete Philipp Scheidemann wenig später vom Berliner Reichstag herab. Der Umsturz entstand aus der Niederlage: Im August war das deutsche Heer geschlagen, der Erste Weltkrieg verloren.

Es ist der Anfang der deutschen Demokratie - doch ihr stehen schwere Zeiten bevor: Reparationszahlungen an die Sieger, Hyperinflation, aber auch Umsturzversuche von rechts und von links. Wirklich begeistern kann sich kaum jemand für diese erste deutsche Republik: "Weimar" gilt im Rückblick als "Demokratie ohne Demokraten".

20.01.11: Matrosenaufstand: Die Meuterei, an deren Ende des Kaiserreich unterging

 

ZDF-History: Wilhelm II  - Der letzte deutsche Kaiser

 

 

DIE DOLCHSTOSSLEGENDE

Die Dolchstoßlegende (auch: Dolchstoßlüge) war eine von führenden Vertretern der deutschen Obersten Heeresleitung (OHL) initiierte Verschwörungstheorie, die die Schuld an der militärischen Niederlage des Deutschen Reiches im Ersten Weltkrieg vor allem auf die Sozialdemokratie abwälzen sollte. Sie besagte, das deutsche Heer sei im Weltkrieg „im Felde unbesiegt“ geblieben und habe erst durch oppositionelle „vaterlandslose“ Zivilisten aus der Heimat einen „Dolchstoß von hinten“ erhalten. Antisemiten verknüpften „innere“ und „äußere Reichsfeinde“ dabei zusätzlich mit der Chimäre vom „internationalen Judentum“.

Diese Legende diente deutschnationalen, völkischen und anderen rechtsextremen Gruppen und Parteien zur Propaganda gegen die Novemberrevolution, die Auflagen des Versailler Vertrags, die Linksparteien, die ersten Regierungskoalitionen der Weimarer Republik und die Weimarer Verfassung. Sie gilt in der Zeitgeschichte als bewusst konstruierte Geschichtsfälschung und Rechtfertigungsideologie der militärischen und nationalkonservativen Eliten des Kaiserreichs, die dem Nationalsozialismus wesentliche Argumente lieferte und seinen Aufstieg entscheidend begünstigte.[1]

(Quelle: Wikipedia)

100 Jahre - Der Countdown: 1919 - Der diktierte Frieden

28. Juni 1919: Im Versailler Prunkschloss drängeln sich Regierungschefs. "Führen Sie die Deutschen herein!" Den Worten des "Tigers" folgt unheimliche Stille. Georges Clemenceau, Frankreichs Ministerpräsident, hat wirklich etwas Raubtierhaftes. Da erscheinen sie - die Deutschen. "Die waren todblass", so ein US-Diplomat, "erschienen nicht wie brutale Militaristen." Kaum jemand kennt Außenminister Müller und Kolonialminister Bell. Sie unterschreiben bedingungslos den Friedensvertrag. Dann folgen Vertreter der 27 Staaten, gegen die das Deutsche Reich den Ersten Weltkrieg führte. Der Vertrag von Versailles wird Sinnbild für ein nationales Trauma: Deutschland hatte alles verloren.

20 Jahre später beginnt Deutschland den fürchterlichsten aller Kriege überhaupt - den Zweiten Weltkrieg. Hitler schöpfte einen Großteil seiner Macht aus dem verletzten Stolz der Deutschen.

Gewaltfrieden Folge 1

Gewaltfrieden Folge 2

Herbst 1918: Deutschland hat den Ersten Weltkrieg verloren. Der Frieden muss geschlossen werden, doch zu welchem Preis? Die Revolution bricht aus und der Kampf um die Macht beginnt.

"Welche Hand müsste nicht verdorren, die sich und uns in solche Fesseln legt" ruft Ministerpräsident Philipp Scheidemann empört. Mai 1919: Deutschland hat den Krieg verloren, seinen Kaiser gestürzt und die Alliierten stehen einmarschbereit am Rhein. Die "Schmachparagraphen" des Friedensvertrages, die dem deutschen Reich u. a. sämtliche Kriegsschuld, zahlreiche Gebietsabtritte und beispiellose Reparationszahlungen aufbürden, spalten die politischen und militärischen Lager. Die Streitfrage: Angebot annehmen oder kämpfend untergehen? Mit der schließlich am 28. Juni 1919 im Spiegelsaal von Versailles unter den Vertrag gesetzten Unterschrift wird das monatelange Tauziehen beendet. War die Unterzeichnung des Friedensvertrages ein Fehler? Eines zumindest wird im Rückblick deutlich: Der "Gewaltfrieden" von Versailles und dessen Instrumentalisierung trugen bereits den Keim des noch viel grausameren 2. Weltkriegs in sich.

180 Minuten Film, 40 Hauptrollen und 260 Seiten Drehbuch bringen den Zuschauer zurück in die dramatischen Jahre 1918 und 1919.

Basierend auf Originaldokumenten, in der Tradition von "Hitler vor Gericht" und "Der Staat ist für den Menschen da", erzählt Regisseur Bernd Fischerauer in dem zweiteiligen die bewegende Zeit nach dem 1. Weltkrieg zwischen Waffenstillstandsabkommen und Friedensvertrag.

 

 

 

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