Die Seiten im Internetz für Wissenwoller. Für Menschen, die trotz oder gerade wegen der bedrückenden Weltlage nicht länger wegschauen wollen oder können.
Der niedersächsische Verfassungsschutz setzte nach SPIEGEL-Informationen einen Informanten beim G20-Gipfel in Hamburg ein. Dort geriet der inzwischen enttarnte Mann in Konflikt mit der Polizei.
Kanzlerin Merkel kommt zu spät, Saudi-Arabiens Kronprinz wird trotz der Khashoggi-Affäre herzlich empfangen - und hinter den Kulissen wird schon kurz nach dem Gipfelauftakt hart um die Abschlusserklärung gerungen.
Die G-20-Staaten sollten Demokratie und Marktwirtschaft fördern. Doch inzwischen dominieren Populisten und Autokraten die Gruppe. Eine gefährliche Entwicklung für die Weltwirtschaft.
Die Konferenz der mächtigsten Staats- und Regierungschefs in Argentinien wird schwierig: Der ukrainisch-russische Konflikt ist wieder ausgebrochen. Nicht das einzige Thema, das unter Krisen-Vorzeichen behandelt wird.
32 Journalisten wurde wegen des G20-Gipfels die Akkreditierung verweigert, weil sie als Sicherheitsrisiko galten. Doch die BKA-Informationen waren teilweise falsch.
Nach den G20-Krawallen sind die Aufräumarbeiten in Hamburg nahezu beendet. Aber der Kampf um die Deutungshoheit geht weiter. Ein Blick auf sechs Mythen - und was an ihnen dran ist.
Während der G20-Tage in Hamburg hatte der Schutz des Gipfels und seiner Teilnehmer offenbar Vorrang gegenüber dem Schutz der Stadt - das geht nach Informationen des SPIEGEL aus einem zentralen Polizeidokument hervor.
13.07.16: G20:Eine Linke braucht es nicht mehr ►Linke Gruppierungen Die Formeln der Kapitalismuskritik sind leer geworden. Als politische Lösung taugen sie kaum noch, um eine Gesellschaft zu ändern. Wir benötigen neue Denkmodelle.
Die Gewaltorgie von Hamburg verunsichert eine ganze Bewegung: Stürzt G20 den linken Aktivismus in die Krise? SPD, Grüne und Linke bemühen sich um klare Ansagen - weichen aber einer unangenehmen Frage aus.
In Athen sind Krawalle, wie sie Hamburg gerade erlebt hat, beinahe Alltag. Die Randalierer gelten unter ihresgleichen als hartgesottende Straßenkämpfer und nicht wenige dürften wohl auch am Rande des G20-Gipfels ihr Unwesen getrieben haben.
Nach den G-20-Krawallen überzieht der Außenminister die Kanzlerin mit schwerer Kritik. Der Union wirft er "ein bisher nicht gekanntes Maß an Verlogenheit" vor.
Beim G-20-Gipfel wurde 32 akkreditierten Journalisten unvermittelt der Zugang verwehrt. Die Begründung: Sie seien ein "Sicherheitsrisiko". Die Frage ist nur: für wen?
Die Idee Wladimir Putins und Donald Trumps vom G20-Gipfel, gegen Cyber-Kriminalität gemeinsam vorzugehen, ist wieder vom Tisch. Ein republikanischer US-Senator nannte den Plan, eine der "dümmsten Ideen" überhaupt.
Eine Aussage von Andreas Beuth sorgt für Diskussionen. Der Anwalt des linksalternativen Zentrums "Rote Flora" in Hamburg sagte dem NDR, er habe "Sympathien für solchen Aktionen" wie denen am Samstag in der Schanze. "Doch bitte nicht im eigenen Viertel. Warum nicht in Pöseldorf oder Blankenese?"
Q. meint: Wann hat die linke Idee, die Welt gerechter zu gestalten, in der Vergangenheit jemals von Gewalt und Terrorismus profitiert? Bis jetzt konnten die konservativen Kräfte immer die Excesse zu ihrem Vorteil nutzen. Auch die Krawalle in Hamburg dienen in erster Linie den rückwärtgerichteten Kräften im Land. Man denke nur an der Einsatz der Bundeswehr im Inneren. Das kann den Machern der Demonstrationen nicht entgangen sein, zumal diese Spielchen der radikalen Linken aus anderen Ländern und vergangenen Zeiten hinlänglich bekannt sind. Die Konsequenzen müssen den Planern gewusst gewesen sein. Cui bono?
Nach den brutalen Ausschreitungen in Hamburg steht Bürgermeister Scholz heftig in der Kritik. Hat er die Gefahr unterschätzt? Und welche Rolle spielt die Kanzlerin? Die Randale in der Stadt hat auch Folgen für den Bundestagswahlkampf.
Kaum sind die Rauchschwaden verzogen, die Glassplitter weggefegt, werden schon die Schuldigen gejagt. Doch in Hamburg ist nicht die Polizei gescheitert, sondern eine Gesellschaft im Umgang mit politischem Extremismus.
Auch nach dem Ende des G20-Gipfels wurde im Hamburger Schanzenviertel randaliert. Die Polizei griff diesmal frühzeitig durch, setzte Wasserwerfer und Tränengas ein und räumte die Straßen.
England und die USA sind destabilisiert und mit sich selbst beschäftigt. Angela Merkel füllt die Rolle der neuen Führerin der freien Welt nicht aus. Eine Gipfel-Bilanz
In einer hochkomplexen Welt ist es wichtig, dass sich die Chefs der wichtigsten Staaten treffen. Dass der G-20-Gipfel in Hamburg durch Gewalt überschattet wurde, liegt nicht nur an Fehlern der Politiker. Kommentar von Stefan Braun
Affront gegen Kanzlerin Merkel? Kurz nachdem diese weitgehende Einigkeit beim Thema Klima verkündet hatte, grätschte der türkische Präsident Erdogan dazwischen. Er knüpft die Ratifizierung des Klimavertrags von Paris an Bedingungen. Was steckt dahinter?
Der Hamburger G20-Gipfel ist gelaufen. Im Schatten der Krawalle finden Angela Merkel und ihre Gäste Mini-Kompromisse. Die Gewaltexzesse werden die Kanzlerin im Wahlkampf noch beschäftigen.
Warum hat die Polizei nicht eingegriffen, als Randalierer im Hamburger Schanzenviertel wüteten? Innensenator Andy Grote spricht von einer Gefahr für "Leib und Leben der Beamten".
Die G20-Staaten haben einen Kompromiss beim Streitthema Welthandel gefunden. US-Präsident Trump strebt zudem ein Abkommen mit Großbritannien an - gleich nach dem Brexit.
Hartmut Dudde stand schon vor dem G-20-Gipfel für harten und schnellen Einsatz gegen Demonstranten. Er wird intern geschätzt - und vor allem von Linken verabscheut.
Den zweiten Tag in Folge eskaliert die Lage in Hamburg. Während die G-20-Politiker Beethoven lauschen, sorgen vermummte Randalierer für Verwüstung. Die Polizei wirkt stundenlang überfordert.
Alles, was brennt: G20-Gegner haben das Hamburger Schanzenviertel in seine Einzelteile zerlegt und geplündert. Bilder aus der Nacht zeigen die Ausschreitungen.
Die G20 bekennt sich zu offenen Märkten, unter Donald Trump ist das schon eine Erfolgsmeldung. Doch neue Konflikte stehen bevor - zum Beispiel im umkämpften Stahlmarkt.
Mehrere Stunden herrschte Chaos: Militante G20-Gegner verwandelten das Hamburger Schanzenviertel in ein Schlachtfeld. Die Polizei rückte schließlich mit Spezialkräften vor
Etwa 60 Autonome marodieren durch zwei Wohngebiete, setzen Autos in Brand, ängstigen Anwohner - so geschehen am Freitag in Hamburg. Wie ging der Mob vor?
Rein rechtlich war die Forderung der Polizei in Ordnung, dass der Schwarze Block seine Vermummung ablegen möge. Und doch wirkt es fast so, als habe man die Gewalt dadurch geradezu herausgefordert. Kommentar von Jan Heidtmann
Q. meint: Schon eine eigenartige Analyse, wurden doch im Vorfeld eben jene Eskalation angekündigt; was im Klartext heißt, dass die Gewaltexcesse nicht zu verhindern sind, sondern nur durch entsprechenden Polizeieinsatz so klein wie möglich gehalten werden können. Man sollte viel eher fragen, wem diese im Kern sinnlosen Gerwaltaktionen nützen? Dem Wunsch nach einer gerechteren Welt dienen sie jedenfalls nicht.
Autonome sollen für die Eskalation bei einer Anti-G20-Demo mitverantwortlich sein. Aber wer ist das überhaupt? Die wichtigsten sieben Antworten zur radikalen Linken
Kurz vor Beginn des G20-Gipfels kam es in Hamburg erneut zu Ausschreitungen. Hunderte Demonstranten versuchen, die Zufahrtswege zum Tagungsgelände zu blockieren. Die Polizei setzt Wasserwerfer ein, zahlreiche Autos brennen.
In den Hamburger Messehallen haben die Staats- und Regierungschefs ihre G20-Beratungen begonnen. Papst Franziskus richtet einen dringenden Appell an Angela Merkel - und kritisiert indirekt Donald Trump.
Bundestagsabgeordneter Jan van Aken (Die Linke) ist Hauptanmelder der größten Demonstration beim G20-Gipfel in Hamburg. Zwischen 50.000-100.000 Teilnehmer werden zur Demo "Grenzenlose Solidarität statt G20" erwartet. Ist Eskalation da nicht programmiert?
Afrika besprechen die G20 nur, wenn Ärger droht. Diesmal sollen afrikanische Musterländer mit Wirtschaftsförderung bedacht werden. Ein Plan, der an den Ärmsten glatt vorbeigeht.
Q. meint: So funktioniert Schlafmützenpolitik à la Merkel, so agieren konservative Politiker/innen und Parteien. Als Triebfeder für sozialen und gesellschaftlichen Fortschritt hat sich die Union in ihrer Geschichte bisher jedenfalls nicht profilieren können, viel eher hat sie sich diesbezüglich als "schwatter" Bremsklotz hervorgetan. Das aktuelle Wahlprogramm der Union untermauert diese These glänzend und fügt ein weiteres unrühmliches Kapitel hinzu. Erst wenn sich die allgemeine Grundstimmung ändert, reagieren die Ewiggstrigen, wie etwa beim überhasteten Wiederausstieg aus der Atomkraft im Jahr 2011 unter Schwarz/Gelb, der den Steuerzahler noch teuer zu stehen kommen wird. Da wurde zuerst der eigentliche und klug durchdachte Atomausstieg von Rot/Grün aus dem Jahr 2002 im Herbst 2010 rückgängig gemacht, um dann nach dem Supergau im März 2011 in Fukushima postwendend einen Haken in die entgegengesetzte Richtung zu schlagen, nachdem sich die Stimmung im Volk vollends gegen die Atomkraft gedreht hat. Und hinterher wird Angela Merkel von ewiggestrigen Blättern wie der BILD-Zeitung als diejenige gefeiert, die den Atomausstieg durchgesetzt hat. Und leichtgläubige Zeitgenossen fallen eins ums andere Mal auf den konservativen Zickzackkurs herein. Das scheint mittlerweile so verwirrend zu sein, dass sogar Sahra Wagenknecht zwischen Union und SPD nicht mehr recht zu unterscheiden vermag; aber das ist eine andere Geschichte. Bei der Union ist jedenfalls, wenn es um sozialen und gesellschaftlichen Fortschritt geht, viel mehr Schein als Sein, die kommen erst in die Puschen, wenn das Volk aufwacht, vorher wird regelmäßig mit aller Gewalt gegen frischen Wind, der den Muff unter den Talaren vertreiben soll, und politischen Gegner gehetzt was das Zeug hält, siehe Atomausstieg, Energiewende und vieles mehr. Wir tun vielleicht ganz gut daran, wenn wir diesen Sachverhalt am 24.09.2017 in der Wahlkabine berücksichtigen.
Zuverlässig treiben G20-Treffen zornige Globalisierungsgegner auf die Straße. Große Städte bedeuten großes Krawallrisiko - das zeigt ein Rückblick auf zwei Jahrzehnte der Wirtschaftsgipfel.
Die Beschränkung demokratischer Rechte ist auch die Folge von Globalisierung. Viele der G20-Staatschefs beteiligen sich systematisch daran – und bedrohen so den Frieden.
Ein Thema auf dem G20-Gipfel in Hamburg: der Klimaschutz. Die 20 wichtigsten Länder seien hier viel zu zögerlich, warnen Aktivisten. Auch Deutschland sei keine Ausnahme.
Vor dem G-20-Gipfel trifft sich Donald Trump mit semiautokratische Staaten in Warschau. Bildet sich eine Internationale der Autokraten? Kommentar von Stefan Kornelius
Die Bundesregierung will US-Präsident Trump im Vorfeld des G20-Gipfels isolieren. Nach SPIEGEL-Informationen wirbt sie für ein Bekenntnis möglichst vieler Staatenlenker zum Pariser Klimavertrag. Doch das ist nicht so leicht.
Das G 20-Treffen hat ebenso wie Merkels Besuch in Washington gezeigt: Trump droht die Welt in Konflikte und Handelskriege zu führen. Aber sein Erfolg kommt nicht von ungefähr.
Kein Freihandel, kein Umweltschutz: Die USA haben beim G20-Treffen in Baden-Baden ihren Willen durchgesetzt. Es gibt zwei Ansätze, dieser Blockadepolitik zu begegnen.
Zuvor hatte die Trump-Administration schon unterbunden, dass die Ablehnung von Protektionismus festgeschrieben wird. Dennoch wirbt Schäuble nach dem Gipfel der Finanzminister um Verständnis.
Q. meint: Mit Hillary Clinton und den Demokraten wäre das nicht passiert.
Dank der G20-Präsidentschaft Deutschlands könnte die Bundesregierung Klimaschutzpläne vorantreiben. Experten schlagen vor, zur Begrenzung der Erderwärmung einen Fonds einzurichten.
Die G20 schaffen es nicht, die Probleme der Welt zu lösen. Zeit für neues Denken: Fünf Großmächte sollten das Schicksal des Planeten in die Hand nehmen - darunter ein starkes Europa.
Die 20 wichtigsten Staats- und Regierungschefs haben sich getroffen - herausgekommen ist praktisch nichts. Nichtregierungsorganisationen üben scharfe Kritik.
Im chinesischen Hangzhou startet am Sonntag der G20-Gipfel. Offiziell geht es um globales Wachstum, tatsächlich werden noch ganz andere Themen besprochen. Das Gipfel-ABC von Brexit bis Ukraine-Konflikt.
Die Finanzminister und Notenbankchefs der G20 wollen Steuersysteme sozial gerechter machen. So sollen mehr Menschen vom globalen Wirtschaftswachstum profitieren.
Die Staatengruppe droht allen Ländern, die sich nicht an einem Austausch von Finanzdaten beteiligen, mit "Abwehrmaßnahmen". Panama gibt nach, die USA nicht.
Hunderte Milliarden Euro Steuern vermeiden Konzerne weltweit jedes Jahr. Endlich wehren sich die Länder dagegen. Doch damit kündigt sich schon der nächste Wettlauf an.
Q. meint: Wenn es "ewiges Wirtschaftswachstum" nicht gibt, dann bricht ein Wirtschaftssystem, das auf Wachstum beruht, irgendwann zusammen. Bei begrenzt zur Verfügung stehenden Ressourcen ist "ewiges Wachstum" nicht möglich. Unser globales Wirtschafts- und Finanzsystem beruht auf Wachstum, also bricht es irgendwann zusammen. Ausserdem wird kein Gedanke darauf verschwendet, wie denn klimaneutrales Wirtschaftswachstum generiert werden kann!!!